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Autor Thema: Plextor 40 TSI an Sparcsation 10 anschliessen  (Gelesen 1361 mal)
steve76
Gast
« am: 06. Dezember 2003, 18:10:43 »

hi @all,

hab folgendes problem:

hab eine Sparcstation 10 überlassen bekommen wo Redhat 6.2 installiert ist. Hab mir jetzt das Plextor 40 TSI Cd-Rom laufwerk besorgt, doch mit dem anschliessen klappt es nicht.
Bin noch ziemlicher NEWBIE...Hab irgendwas von 512Kb gelesen und ID6...mhm..kann aber so recht nichts damit anfangen.
Hat da vielleicht jemand eine Idee?

danke schon mal im vorraus

steve
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sonnenblen.de - Das unabhängige Sun User Forum
« am: 06. Dezember 2003, 18:10:43 »

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CentronX
Gast
« Antworten #1 am: 06. Dezember 2003, 20:42:07 »

Hallo!

Ist relativ einfach: das mit den 512 Bytes ist eine Einstellung, die CD-Laufwerke aus der Unix-Welt und der Windows-Welt unterscheidet. Bei Windows wird 2 kBytes pro Sektor verwendet, bei Unix 512 Bytes, also 0,5 kBytes.
Soviel zur Theorie! Bei den meisten Laufwerken hast Du jetzt verloren. Leider. Nur relativ wenige haben eine Möglichkeit per Jumper (das sind diese kleinen Steckbrücken auf der Rückseite beim SCSI-Anschluß) die Sektor-Größe einzustellen. ABER: Dein Plextor sollte diese Option haben. Wie das jetzt genau heißt, unterscheidet sich leider auch öfter; aber es ist nicht TERM(INATION), ID, SYNC oder DC. Falls da noch was übrig wäre, dann poste mal die Bezeichnung. Im wahrscheinlichsten Fall ist es das richtige. Denke mal, daß es irgendwie SEC oder ähnliches heißt. Wenn Du den Jumper gefunden und gesetzt hast, also das kleine Plastik-Ding drauf gesetzt hast, dann befindet sich das Laufwerk im "Unix-Modus". (Ob das jetzt die Lösung für Dein Problem ist, weiß ich nicht - kann sein, muß aber nicht.)

Jetzt zur SCSI-ID. Beim SCSI-Bus hat jedes angeschlossene Gerät eine eindeutige, einmalige ID, über die sowohl der Controller als auch das Betriebssystem das Gerät ansprechen kann. Jede SCSI-Festplatte, CD-ROM, Scanner etc. hat eine solche ID, der Controller natürlich auch. Insgesamt gibt es in älteren Systemen 8 mögliche IDs, ganz neue haben auch schon 16 zur Auswahl. Wie für Unix üblich zählt man natürlich von 0 ab.
An sich ist die Wahl der IDs relativ egal, es gibt jedoch ein paar Regeln, die im Normalfall Arbeit erleichtern. Der Controller ist standardmäßig auf der ID 7, also der höchstwertigen. (Bei 8 möglichen und angefangen mit der 0 ... ganz genau! Smiley ) Festplatten tummeln sich üblicherweise in den niedrigen IDs, also 0 und 1, je nach dem wieviele Platten Du angeschlossen hast. Bei einer Platte ist die normalerweise ID 0. CD-Laufwerke (sofern auch nur eines da ist) liegen im Normalfall auf der ID 6. Die anderen eventuell noch vorhandenen Geräte können jetzt bunt verteilt werden.

Bei den Maschinen von SUN steht im NVRAM (das Äquivalent zum BIOS) der genaue Pfad zu den Boot-Laufwerken drin, so daß das System direkt booten kann, ohne prüfen zu müssen ob wirklich die Festplatte auch da ist wo sie eben noch war. Dieser Pfad schließt die SCSI-ID mit ein, d.h. wenn in dem Pfad auf den "boot cdrom" zeigt die ID 6 für das CD-ROM drin steht, dann kann das Ding auch nur von ID 6 booten. Natürlich könntest Du die ID im NVRAM abändern, aber den Jumper zu versetzen ist viel leichter und unkomplizierter. :-)
Das Laufwerk hat drei Jumper (also drei PIN-Paare) die die ID regeln. Normalerweise sind die mit 0, 2 und 4 durchnummeriert. (Berichtigt mich, falls ich mich täuscht!). Wenn Du jetzt die beiden letzten überbrückst, also den Jumper setzt, hast Du die ID 6 eingestellt.

So sollte jetzt eigentlich alles laufen - sofern das Problem am CD-Laufwerk lag.

Falls Du keine Jumper übrig hast, dann kann ich Dir gerne welche zuschicken. Dauert dann halt die übliche Brieflaufzeit, falls Du solange warten kannst Smiley

Hoffe geholfen zu haben!
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maal
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« Antworten #2 am: 06. Dezember 2003, 21:35:04 »

Hallo,

die Blockgröße muß bei CD-Laufwerke nicht mehr umgestellt werden. Dies betraf nur uralte Solaris- bzw. OBP-Versionen. Neuere Versionen stellen die Blockgröße per Kommando um, die Jumpereinstellung wird deshalb überhaupt nicht beachtet. Sonst würden in den IDE-Suns (U5,U10,usw.) keine "normalen" PC-Laufwerke (CD-ROM, DVD) funktionieren.

Wenn ich mich recht entsinne kam die Info sogar von einem der Forumsteilnehmer (ex Hans-Peter ?).

Das Problem dürfte entweder von der (noch) falschen SCSI-ID bzw. der fehlenden Terminierung herrühren.

Michael
« Letzte Änderung: 06. Dezember 2003, 21:48:27 von maal » Gespeichert
steve76
Gast
« Antworten #3 am: 06. Dezember 2003, 22:28:26 »

hi,

danke für die hilfe... hab das mit dem jumpern gemacht und jetzt zeigt mir die sparc bei booten auch an das er eine festplatte an:

sda at scsi0 channel 0, id 3, lun 0

und das plextro laufwerk:

sda at scsi0 channel 0, id 6, lun 0

hat.richtig???
Bloß startet Redhat jetzt nicht mehr...
folgende meldung wird ausgegeben:

floppy0: Warning disk change called early
VFS: insert root floopy and press enter
end_request: i/o error, dev 02:00 (floppy), sector 0
VFS: Cannot open root device 02:00
Kernel Panic: VFS: Unable to mount root fs on 02:00
Press L1-A to return to the boot prom

muß zu meiner schande gestehen das ich in der silo.conf glaub ich was verkehrt eingestellt habe. ich glaub die sun versucht von diskette zu booten. leider habe ich keine bootdiskette..hab schon gesucht, auch ein paar images runtergeladen doch irgendwie funzt alles nicht... :-/
kann man den silo boot irgendwie umgehen oder weiß jemand vielleicht wo ich ein passendes boot image runterladen kann?Huh

danke schon mal im vorraus

steve
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steve76
Gast
« Antworten #4 am: 07. Dezember 2003, 00:54:34 »

hi,

hab mittlerweile rausgefunden das ich silo mit dem befehl "halt" abrechen kann...ist jetzt nicht vielleicht möglich die silo.conf von dieser ?konsole? aus zu ändern?

steve
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sonnenblen.de - Das unabhängige Sun User Forum
« Antworten #4 am: 07. Dezember 2003, 00:54:34 »

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steve76
Gast
« Antworten #5 am: 07. Dezember 2003, 03:07:38 »

habs rausgefunden  Grin ....

mußte einfach nur folgendes eingeben:

boot: linux root=/dev/sda2

wobei sda2 für meine festplatte steht...hatte es wohl in der silo.conf aufs floppy laufwerk geändert.

steve
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CentronX
Gast
« Antworten #6 am: 07. Dezember 2003, 03:41:18 »


Zitat

Die Blockgröße muß bei CD-Laufwerke nicht mehr umgestellt werden. Dies betraf nur uralte Solaris- bzw. OBP-Versionen. Neuere Versionen stellen die Blockgröße per Kommando um, die Jumpereinstellung wird deshalb überhaupt nicht beachtet. Sonst würden in den IDE-Suns (U5,U10,usw.) keine "normalen" PC-Laufwerke (CD-ROM, DVD) funktionieren.


Bei meinen alten HP 712ern mußte ich's umstellen. Und meine SS5 mag das umgestellte Laufwerk auch :-)

Naja - egal Wink
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maal
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« Antworten #7 am: 07. Dezember 2003, 16:13:36 »

Die Einstellung wird bei den neueren Suns per Software gemacht. Ein gesteckter Jumper schadet aber nichts.
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2003, 17:13:35 von maal » Gespeichert
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