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Autor Thema: Frage zur Batterie am Nvram  (Gelesen 4107 mal)
franco98
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Sparc-Liebhaber


« am: 08. Februar 2006, 22:08:16 »

Hallo Sparc-Freunde,

ich habe eben bei eBay in der Bemerkung zu einer SUN Sparcstation gelesen, dass das Nvram mit einer ext. Batterie versehen wurde.

Nun meine Fragen:   Huh

Was genau speichert die normale Batterie, also was geht verloren, wenn die org. Batterie einer Sparc oder UltraSparc alle ist?
Gibt es ein HowTo, was man dann machen muß (Wechsel Nvram oder was auch immer)?
Kann man jede Sparc mit einer ext. Batterie zum Überleben zwingen, oder ist die Maschine ohne neues Nvram nur noch Schrott bzw. Ersatzteillager?

Danke und Gruß Frank
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« am: 08. Februar 2006, 22:08:16 »

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Jonny
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Beiträge: 1063



« Antworten #1 am: 08. Februar 2006, 22:29:32 »

Hier mal ein Paar Seiten die sich mit der dunklen Seite des OBP beschäftigen Wink
http://www.squirrel.com/squirrel/sun-nvram-hostid.faq.html
http://www.3113.com/dave/sun/reprogramNVRAM.txt
http://sunportal.sunmanagers.org/pipermail/summaries/2002-August/002281.html

Außer der Zeit ist dort die HostID gespeichert, aus der sich die MAC-Adresse ableitet, die vom
User gesetzten Variablen und die Device Aliases. Das ganze ev. durch Passwörter in verschiedenen
Leveln geschützt.

Irgend wo habe ich mal ne Seite gesehen, die hat sich mit dem Einbau von externen Batterien
in Sparcstation 2 und ähnliche beschäftigt. Wenn du die findest, bitte schick mir den Link,
ich bin heute zu müde für Such-Orgien.

Gruß
Jonny
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solaris is like a wigwam :
no windows, no gates and a apache inside !
7ami7
Gast
« Antworten #2 am: 09. Februar 2006, 11:04:18 »

Zitat
Was genau speichert die normale Batterie, also was geht verloren, wenn die org. Batterie einer Sparc oder UltraSparc alle ist?

Das was du mit devalias sehen kannst und printenv. Und einiges mehr.  Smiley
Vor allem aber wirst du nicht mehr booten koennen.
Solange das System laeuft gibt es aber keine Probleme.

Gruss
7ami7
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7ami7
Gast
« Antworten #3 am: 09. Februar 2006, 11:23:09 »


Und so sieht ein HW-Hack aus.  Cheesy

Mehr dazu unter:
http://www.sun3zoo.de/de/nvram.html

Gruss
7ami7
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mdjr
Gast
« Antworten #4 am: 09. Februar 2006, 16:17:39 »

Was genau speichert die normale Batterie, also was geht verloren, wenn die org. Batterie einer Sparc oder UltraSparc alle ist?

Kann man jede Sparc mit einer ext. Batterie zum Überleben zwingen, oder ist die Maschine ohne neues Nvram nur noch Schrott bzw. Ersatzteillager?

Die wichtigsten (festen) Daten sind die HostID, die MAC-Adresse und der Rechnertyp. Diese sollten eigentlich FEST und unveränderlich auf dem Motherboard gespeichert sein, sind sie aber nicht, sondern im Batteriegepufferten Ram - meiner Meinung nach ein Konstruktionsfehler, der aber bei der Blade 1000, 1500 etc. verbessert wurde (hier werden die Daten in einem EEPROM gespeichert).

Es sind verschiedene NVRAM-Bausteine im Einsatz (1KB, 8KB, ...). Der Neupreis eines leeren NVRAMs liegt bei 14...18 Euro falls man große Stückzahlen abnimmt. Für den Einzelabnehmer schätze ich ca. 30 Euro.

Der Inhalt des festen Teils des NVRAMs lässt sich aus dem Rechnertyp, der MAC-Adresse und der HostID (sind beide auf dem original-NVRAM aufgedruckt) herleiten. Zum Beschreiben des NVRAMs benötigt man ein EEPROM-Schreibgerät. Bei Maschinen vor der Blade kann man den Chip auch direkt mit dem Rechner neu programmieren.

Martin

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« Antworten #4 am: 09. Februar 2006, 16:17:39 »

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franco98
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Sparc-Liebhaber


« Antworten #5 am: 09. Februar 2006, 18:14:05 »

Hallo Sparc-Freunde!

Vielen Dank für die umfangreiche und schnelle Auskunft! Leider wird das mir wohl eine Nummer zu hoch werden, vorallem der Hardware-Hack!!!
Ich hoffe meine guten Ultras halten noch einige Zeit durch und ich kann dann das Angebot eines unserer Foren-User nutzen, der Nvrams bekommt und programmiert!

Dumme Sache eigentlich, bei so einer edlen Architektur!!!

Gruß Frank aus LE
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stephanf
Gast
« Antworten #6 am: 09. Februar 2006, 18:41:40 »

Hallo Frank,

Dumme Sache eigentlich, bei so einer edlen Architektur!!!

halb so wild. Sichere doch erstmal Deine NVRAM-Inhalte und laß der Selbstentladung noch ein paar Jährchen. Ich habe hier eine schöne Indy von 1994 herumstehen, die ebenfalls ein NVRAM hat. Das alte Mädchen tut immer noch. Und dem gleich alten Sony 5411 samt seiner Lithiumzelle für die Fernbedienung fehlt ebenfalls nichts.

Gruß
Stephan
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stephanf
Gast
« Antworten #7 am: 09. Februar 2006, 19:35:33 »

Und dem gleich alten Sony 5411

Pardon: GDM-20011
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franco98
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Sparc-Liebhaber


« Antworten #8 am: 09. Februar 2006, 22:36:27 »

halb so wild. Sichere doch erstmal Deine NVRAM-Inhalte ...

Gern, aber wie?  Huh

Abschreiben?

Gruß Frank
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stephanf
Gast
« Antworten #9 am: 10. Februar 2006, 06:28:38 »

Abschreiben?

Im zuvor angegebenen Link www.sun3zoo.de/de/nvram.html steht doch, wie es geht:

Falls Ihr NVRAM noch funktioniert, machen Sie bitte sofort eine Kopie des Inhalts auf die Platte. Damit können Sie später den korrekten Inhalt wieder herstellen.

Dazu geben Sie als "root" folgendes Kommando ein:

# dd if=/dev/eeprom of=/var/adm/eeprominhalt bs=1 count=2040


Gruß
Stephan
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sonnenblen.de - Das unabhängige Sun User Forum
« Antworten #9 am: 10. Februar 2006, 06:28:38 »

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franco98
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Sparc-Liebhaber


« Antworten #10 am: 10. Februar 2006, 07:35:52 »

Abschreiben?

Im zuvor angegebenen Link www.sun3zoo.de/de/nvram.html steht doch, wie es geht:

Falls Ihr NVRAM noch funktioniert, machen Sie bitte sofort eine Kopie des Inhalts auf die Platte. Damit können Sie später den korrekten Inhalt wieder herstellen.

Dazu geben Sie als "root" folgendes Kommando ein:

# dd if=/dev/eeprom of=/var/adm/eeprominhalt bs=1 count=2040


Gruß
Stephan

Danke!
Das läuft dann wohl aber nur über Solaris?
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stephanf
Gast
« Antworten #11 am: 10. Februar 2006, 08:10:39 »

Das läuft dann wohl aber nur über Solaris?

Ja. Und für Sicherung/Wiederherstellung installierst Du Dir, sofern Du Linux/BSD verwendest, auf einer separaten, alten Platte ein minimales Solaris für den Fall, daß der Blitz einschlägt.

Meine Indy ist fünf Jahre älter als die ältestmögliche U60 und lebt immer noch mit der originalen Li-Zelle.
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franco98
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Sparc-Liebhaber


« Antworten #12 am: 10. Februar 2006, 18:21:52 »

Nun habe ich leider folgendes Problem:

# dd if=/dev/eeprom of=/var/adm/eeprominhalt bs=1 count=2040
dd: /dev/eeprom: open: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

Unter Solaris-9 !  Huh

# ls -la /dev/eeprom
/dev/eeprom: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

Welchen Link das Eeprom in /dev wohl hat weiß keiner zufällig?

# uname -a
SunOS trinity 5.9 Generic_118558-21 sun4u sparc SUNW,Ultra-60

Gruß Frank

 
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paraglider242
Gast
« Antworten #13 am: 11. Februar 2006, 14:20:13 »

/dev/eeprom gibts bei mir auch nicht (Solaris Express) - dafür hab ich das:

Code:
[root@sun:/ ]# ll /dev | grep prom
lrwxrwxrwx   1 root     other         37 Oct 27 19:54 openprom -> ../devices/pseudo/openeepr@0:openprom

funktioniert allerdings auch nicht -
Code:
[root@sun:/dev ]# dd if=/dev/openprom of=/test bs=1 count=2040
read: Kein derartiges Gerät oder Adresse
0+0 Datensätze in
0+0 Datensätze aus
[root@sun:/dev ]#
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mdjr
Gast
« Antworten #14 am: 11. Februar 2006, 15:53:23 »

Nun habe ich leider folgendes Problem:

# dd if=/dev/eeprom of=/var/adm/eeprominhalt bs=1 count=2040
dd: /dev/eeprom: open: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

Hallo !

Die ersten 32 Bytes (fester Teil des IDPROMs) werden mit
Code:
/usr/sbin/prtconf -vp
angezeigt.

Dieser Befehl geht auch im nicht-root login.

Allerdings gibt er den Status aller Geräte aus - die Ausgabe ist daher seeeeeehr lang.
Am besten mit "grep" nach der Zeile "idprom: ..." suchen.

Die Zeile hat den Aufbau:
Code:
idprom: XXXXXXXX.XXXXXXXX.XXXXXXXX....
wobei XX der hexadezimale Inhalt des IDPROM-Chips ist.

Bei den weiteren Bytes des IDPROM-Chips handelt es sich um Einstellungen, die mittels OpenBoot gemacht worden sind, also nicht um feste Daten.

Martin
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