sonnenblen.de - Das unabhängige Sun User Forum Der Treffpunkt für Sun-Fans seit 2001
  Übersicht   Forum   Hilfe Suche Einloggen Registrieren   *
Suche
Google
Erweiterte Suche
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
23. Mai 2012, 17:34:57

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Letzte 5 Shouts:
09. April 2012, 22:24:40
Genau! dir auch noch knappe 35 Minuten Rest-Ostern Wink und denen dies noch vor 0 Uhr lesen ebenso ein frohes Rest-Ostern Wink
08. April 2012, 12:25:29
Falls heute noch jemand hier vorbei schaut: Frohe Ostern!  :-)
14. März 2012, 02:18:10
Wet,Wetter,abgesoffen? Wink *scnr*
21. September 2011, 17:02:09
USENET? - Tolles Ding!
11. September 2011, 15:09:12
Super Wetter!
Spenden
Anzeige
Berechtigungen

Anzeige
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: harddiscbezeichnungen c t d s  (Gelesen 1137 mal)
Philkoeln
Gast
« am: 02. Oktober 2007, 13:51:27 »

Hi - hab ncoh ne totale angfängerfrage , aber find auch darauf nirgendwo ne gescheite erkärung, vielleicht kann mit jmd auf die sprünge helfen :-)

meine Blade hat 2*36GB HDDs - werden auch vom system erkannt (also vom 'Bios') allerdings wird soweit ich das seh nur eine gemountet... wie baut sich denn die bezeichnung der platten auf? mit dem normalen linuxtypischen /dev/hda1 oder /dev/sdb5 oder wie auch immer kom ich da nciht weit Wink

/dev/dsk/c1t1d0s0
/dev/dsk/c1t1d0s7

die beiden habe ich wohl gemountet - aber ich vermute, dass das nur 2 verschiedene Partitionen sind - wenn 'd' für disk steht !? c = controller?

jedenfalls die frage, wie ich die andere platte identifiziere und mounten kann? iss sicher total einfach aber bekomms nciht hin :-(
Gespeichert
sonnenblen.de - Das unabhängige Sun User Forum
« am: 02. Oktober 2007, 13:51:27 »

 Gespeichert
escimo
Sobl Moderator
Sobl Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 1435


eiskaltes Unwissen


« Antworten #1 am: 02. Oktober 2007, 14:03:51 »

Guter Anfang. Wink

Schema "cXtXdXsX"
  c..controller
  t..target
  d..disk
  s..slice (grob: Teil einer Solaris-Partition)
  X..Ziffer bzw. Nummer
Diese Bezeichnung findest du in der Regel bei SCSI/FC-Platten.

Bei IDE (P-ATA) Festplatten fehlt in der Regel das "t".
Bei anderen/nicht-Solaris Partitionen sieht das bei einer P-ATA Festplatte zum Beispiel so aus: "c0d0p1" (p..Part/-ition, primäre IDE-Controller, Master-Platte, Partition 2)

Zitat
/dev/dsk/c1t1d0s0
/dev/dsk/c1t1d0s7
Das ist also dann die 2. Platte, am 2. Controller. Hier Slice 0 (in der Regel root) und Slice 7 (in der Regel /export/home)

Zitat
also vom 'Bios'
Das nennt man hier "OpenBoot PROM" oder kurz OBP. Ist an sich ein vollwertiges FORTH-System. Wink

Zitat
jedenfalls die frage, wie ich die andere platte identifiziere und mounten kann?
im OBP kannst du mit dem Befehl...
  {0} ok show-disks

...alle Platten anschauen, auf die das OBP-System rudimentären Zugriff hat.
Unter Solaris kannst du zum Beispiel das Kommando format nutzen.

Gruß
escimo
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2007, 14:20:29 von escimo » Gespeichert
Philkoeln
Gast
« Antworten #2 am: 02. Oktober 2007, 14:51:11 »

okay, - da fehlten mir wohl noch was die fachbegriffe ;-)

OBP - man bin ich PC versaut Wink

also show-disks gibt mir sowas wie

/pci@8,600000/SUNW,qlc@44/fp@0,0/disk
...700000/scsi@6,1/disk
             /scsi@6/disk
..hier noch was mit floppy...

sind die scsi@6 und scsi@6,1 meine beiden Platten?

nach dem hochfahren schaltet er automatisch eine der beiden platten ab, sie fährt runter...

die zwote platte müsste ich dann ja mit irgendwas wie nem mountbefehl und /dev/dsk/c1t1d1s0 an board holen können, oder wie ist die dann logischerweise adressiert?
ich probier mal n bischen rum... danke soweit
Gespeichert
DukeNuke2
Sobl Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 571


Soulman


WWW
« Antworten #3 am: 02. Oktober 2007, 15:01:08 »

nutze, wie schon oben erwähnt. das
Code:
# format
kommando und schon hast du deine (erkannten) platten sauber in der übersicht.
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2007, 15:03:44 von DukeNuke2 » Gespeichert
escimo
Sobl Moderator
Sobl Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 1435


eiskaltes Unwissen


« Antworten #4 am: 02. Oktober 2007, 18:14:27 »

Zitat
sind die scsi@6 und scsi@6,1 meine beiden Platten?
Hier ist einige der OBP-Gerätepfade für die Blade 2000:
    Internal Hard Drives        /pci@8,600000/SUNW,glc@4/fp@0,0/ssd@<WWN>
    Internal SCSI bus           /pci@8,700000/scsi@6/<device>
      DVD/CDROM                 /pci@8,700000/scsi@6/sd@6,0
      Tape Drive                /pci@8,700000/scsi@6/st@4,0
    External FCAL               /pci@8,600000/SUNW,qlc@4/fp@0,8/<device>
    External SCSI Port          /pci@8,700000/scsi@6,1/<device>
"scsi@6,1" bezeichnet alles was am externen SCSI-Anschluss hängt, "scsi@6" was am internen hängt.

In der Blade X000-Serie werden in 40-polige FC-AL Platten mit 1Gbit/s benutzt, die am QLogic-Controller (.../SUNW,qlc@4/...) betrieben werden, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. 
Gespeichert
sonnenblen.de - Das unabhängige Sun User Forum
« Antworten #4 am: 02. Oktober 2007, 18:14:27 »

 Gespeichert
Philkoeln
Gast
« Antworten #5 am: 02. Oktober 2007, 22:55:28 »

cool, danke nochmal für die info - sonlangsam check ich den aufbau Smiley hab mich nochmal durch einige manpages gewühlt, und im internet rumgesucht, da ich noch weitere probs haa...

mit format hab ich ide platte formatiert, lief sauber durch, keine fehler

AVAILABLE DISK SELECTIONS:
       0. c1t1d0 <SUN36G cyl 24620 alt 2 hd 27 sec 107>  rootdisk
          /pci@8,600000/SUNW,qlc@4/fp@0,0/ssd@w21000004cf8f4e67,0
       1. c1t2d0 <SUN36G cyl 24620 alt 2 hd 27 sec 107>
          /pci@8,600000/SUNW,qlc@4/fp@0,0/ssd@w21000004cf8f656e,0
selecting c1t2d0
[disk formatted]

die partitionbstabelle einer vermutlich früheren solarisinstallation ist noch da drauf...

partition> print
...
Current partition table (original):
Total disk cylinders available: 24620 + 2 (reserved cylinders)

Part      Tag    Flag     Cylinders         Size            Blocks
  0       root    wm       0 -    90      128.37MB    (91/0/0)      262899
  1       swap    wu      91 -   181      128.37MB    (91/0/0)      262899
  2     backup    wu       0 - 24619       33.92GB    (24620/0/0) 71127180
  3 unassigned    wm       0                0         (0/0/0)            0
  4 unassigned    wm       0                0         (0/0/0)            0
  5 unassigned    wm       0                0         (0/0/0)            0
  6        usr    wm     182 - 24619       33.67GB    (24438/0/0) 70601382
  7 unassigned    wm       0                0         (0/0/0)            0

leider kan nich aber keine der partitionen mounten:

# mount /dev/dsk/c1t2d0s6 /wohinauchimmer
mount: /dev/dsk/c1t2d0s6 ist nicht dieser Dateisystemtyp

daher dachte ich, muss ich evtl erst ein dateisystem erstellen auf der entsprechenden partition (dachte das macht er durch 'format'schon...)

# mkfs /dev/dsk/c1t2d0s6 maxcontig
Partitionsgröße kann nicht ermittelt werden.: Unpassender ioctl für das Gerät
# mkfs /dev/dsk/c1t2d0s6 -o nsect=32,ntrack=16,bsize=8192,fragsize=1024
Partitionsgröße kann nicht ermittelt werden.: Unpassender ioctl für das Gerät

...dann gibt es noch nen befehl, mit dem man das dateisystem identifizieren kann, den ich aber shcon wieder vergessen hab - jedenfalls kam dabei auch nichts heraus - irgenwas von wegen unknown ... oder so

also - konkret ncoh mal die frage, ob ich mit den aktionen wie mkfs schon aufm richtigen weg war oder ob ich ne komplettt neue partitionstabelle anlegen soll für die platte, was ich allerdings mit 'format' / partition nicht so recht gerallt hab...
danke... Phil
Gespeichert
escimo
Sobl Moderator
Sobl Guru
*****
Offline Offline

Beiträge: 1435


eiskaltes Unwissen


« Antworten #6 am: 03. Oktober 2007, 13:18:59 »

Hi Phil,

mit format kannst du eine SCSI/FC-Platte einem Low-Level Format unterziehen.

Ich empfehle dir noch zum Beispiel die folgenden vier Kapitel des Solaris 8 "System Administration Guide, Volume 1" zu lesen:


Nach einem Low-Level Format ist noch eine Unterteilung der Festplatte in Slices notwendig. Dann kann mittels newfs ein Dateisystem (z.B. UFS) wiefolgt angelegt werden:
Code:
# newfs /dev/rdsk/c1t2d0s6

Anschließend mittels fsck prüfen, ob das Dateisystem u.a. konsistent ist:
Code:
# fsck -F ufs -Y /dev/rdsk/c1t2d0s6

Unter /dev/dsk sind die Block-basierenden Geräte-Dateien für Festplatten angelegt.
Hingegen unter /dev/rdsk (raw disk) findest du die Character-basierenden Geräte-Dateien für Festplatten, die beim Anlegen und bei Überprüfungen (fsck für Slices >2GB) genutzt werden.

Gruß
escimo
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
TinyPortal v0.9.8 © Bloc
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
sonnenblen.de, mood-indigo.org, unixforum.net und realcomputers.org sind Projekte der steinbruch.info GbR

Google war zuletzt hier 21. April 2012, 10:38:37