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Autor Thema: Problem nach eingabe von "reboot ?"  (Gelesen 2218 mal)
Apo
Gast
« am: 21. November 2007, 12:41:43 »

Servus,

bin n neuling auf dem Gebiet, und wollte eigentlich in meiner stupiden DOS-Manier einfach mal die mögliche befehle
von reboot auflisten lassen *indeckunggeh*


Nun meine frage, welche auswirkungen, bzw was bewirkt eigentlich generell ein parameter hinter "reboot"

und was bewirkt das "?"

denn danach lies sich die 4100 nich mehr booten..

"Cannot boot from ?" oder so Smiley

weiss da einer was? (bin mir sicher dass ihr das tut Smiley )

mfg


andi
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« am: 21. November 2007, 12:41:43 »

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Freud-Schiller
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« Antworten #1 am: 21. November 2007, 15:11:11 »

Hallo "Andi",

eigentlich solltest Du hier keine Antwort bekommen, solange Du Dich nicht vorgestellt hast.

Jedoch finde ich es etwas traurig, daß hier jemand eine Frage zu einer 4100 stellt und dann einen auf DAU macht.
So blöde sind wir nun auch nicht, daß wir nicht erkennen, wer ZUGANG zu so einer Kiste hat, sollte über den passenden Background verfügen.

Jetzt kommt jemand mit so einer Frage... und auch noch so auf Newbie gemacht.... die eigentlich wichtige Frage stellst Du erst am Ende.

Meine Antwort: Schulung oder Wartungsvertrag!

MfG David

p.s. ja ich bin genervt. Das ist ein Forum für HEIMANWENDER und sollte nicht dazu dienen, sich den Wartungsvertrag von SUN sparen zu können

p.s.1 natürlich kann ich ja auch total falsch liegen Wink und Du betreibst eine bei Dir zu Hause... Für Dein Fotoalbum... dann entschuldige ich mich natürlich ausdrücklich in jeder nur erdenklichen Form
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maal
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« Antworten #2 am: 21. November 2007, 16:44:48 »

Ich hatte mich gewundert, warum einige Neuanmeldungen nicht in die Mitgliederliste gelangen. Offensichtlich wurde die Anmeldungs-Mail (noch) nicht beantwortet (Opt-In).

Bei der Vorstellung bitte dies nicht als Beispiel nehmen

http://www.sonnenblen.de/neuvorstellungen/hallooooohooo-t4897.0.html

Ich habe noch nie eine so sinnlose Vorstellung gelesen !
Dazu fällt mir nur der deutsche Titel eines Films mit Jeff Daniels und Jim Carey ein ...

Deine Fragen muß ich leider mit einer Gegenfrage beantworten: Wo hast du denn schon nach dieser Information gesucht ?

Michael
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Apo
Gast
« Antworten #3 am: 21. November 2007, 16:47:03 »

Erst einmal *ironiemodus an* "danke" für die nette und herzliche begrüßung *ironiemodus aus*

Es kann durchaus sein, dass ein "Newbie" (jedenfalls was Solaris und allgemein Sun angeht) solche fragen stellt.

Denn ein sich in der Ausbildung befindender BA-Student für Informationstechnik (ja, damit meine ich mich)

kann nicht gleich von zuhause aus all diese Fachkenntnisse besitzen.

Ich kenn mich dafür in anderen Dingen gut aus.

Und wenn ich nunmal den bockmist gemacht habe "reboot ?" einzutippen, um auf details zum befehlt zu hoffen, und dabei

dann als Resultat erhalte, dass er von "?" booten will *selberhau* dann will ich auch wenn ich

das Problem bereits behoben habe, gerne wissen warum diese kiste denn so darauf reagiert (ja, es gibt auch noch neugierige

menschen im IT-Bereich, nicht diese "ach, solange es wieder funktioniert ists mir scheissegal was das war")

und dass man sich hier erstmal vorstellen muss um ne Antwort zu bekommen, hab ich nirgends gelesen, sorry.

PS: diese 4100 steht im Fraunhofer Institut in Karlsruhe, und ist für ein DEMO-Institut gedacht, das ICH (kräftige betonung)
ins leben rufen soll.
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Apo
Gast
« Antworten #4 am: 21. November 2007, 16:48:46 »

Nach ner erfolglosen suche bei Google, hab ich einfahc mal nach nem Sun-Forum geschaut und bin auf euch gestossen!
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sonnenblen.de - Das unabhängige Sun User Forum
« Antworten #4 am: 21. November 2007, 16:48:46 »

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Freud-Schiller
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« Antworten #5 am: 21. November 2007, 17:07:54 »

@Apo Deiner erklärung kann ich folgen... dazu später mehr. jetzt zu Deinem Thema:

Nach eingabe von reboot läuft die kiste nicht mehr an? richtig?

mach mal bitte folgendes nach dem Du die meldung "cannot boot from" liest:

STOP + A

"probe-scsi"
"probe-ide"

und berichte mal...

und nur mal so ganz grob ins blaue ! -> "boot disk"

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Kaurik
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« Antworten #6 am: 21. November 2007, 19:08:44 »

Ein kleiner Hinweis:

im Normalfall bei jedem Befehl "man befehl" eingeben. In deinem Falle also man reboot.

Finde ich aber schon interessant, dass ein Studi offenbar root-Rechte auf so einer Kiste hat Smiley

(Hätte ich mir auch gewünscht).

Ansonsten kann ich nur empfehlen, mal ein paar Tutorials zu lesen:

http://www.uni-regensburg.de/EDV/Unix_Workstations/Betriebssysteme/einf_oneside.pdf

den "Solaris Administration Guide: Basic Administration"

http://8help.osu.edu/wks/unix_course/

und das sollte erst einmal reichen.

Falls Du noch Fragen hast, bitte einfach melden.

Poste dann mal, was beim ausführen von "boot disk" aus dem OBP passiert.

Claus
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maal
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« Antworten #7 am: 21. November 2007, 19:55:55 »

Hallo,

STOP + A

Wie bitte ? Das ist eine Fire X4100 und damit ein Server mit AMD Opteron.

http://sunsolve.sun.com/handbook_pub/Systems/SunFireX4100/SunFireX4100.html

Da ist also nichts mit diesen OBP-Befehlen.

Bei Solaris x86 und allgemein Nicht-SPARC-Suns muß ich leider passen. Die Platte mit Solaris 8 x86 habe ich anderweitig verwendet und für ein aktuelles Solaris hat das System zuwenig RAM.

Der reboot-Befehl unter Solaris ist grundsätzlich keine gute Idee, da das System damit nicht sauber heruntergefahren (und dann aber neu gestartet) wird. Nach meiner Doku. vornehmlich in Single-User-Modus zu verwenden.

Andere hier im Forum kennen sich bestimmt mit Solaris x86 und den X64-System von Sun besser aus.

Michael

EDIT: Rackmount-PC habe ich doch in Server geändert. Mit PC wollte ich zum Ausdruck bringen, daß es keine SPARC ist.
« Letzte Änderung: 21. November 2007, 23:57:49 von maal » Gespeichert
Kaurik
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Holidays in the Sun


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« Antworten #8 am: 21. November 2007, 21:32:35 »

Ich beuge mein Haupt in Scham.

Claus
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Tschokko
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« Antworten #9 am: 21. November 2007, 23:35:23 »

Nun meine frage, welche auswirkungen, bzw was bewirkt eigentlich generell ein parameter hinter "reboot"

Also ich wende immer wieder mal das Kommando
Code:
reboot -- -r
an. Und das löst sowohl auf SPARC als auch x86/x64 Systeme eine Neukonfiguration der Geräteliste aus. Das r steht in diesem Fall für "reconfigure".
Auf x86/x64 wird dabei erst der Boot Loader Grub angepasst und ein enstprechender Default Boot Menü Eintrag erzeugt. Erst dann wird der eigentliche reboot ausgelöst.
Auf SPARC Seite wird obiger Reboot zum OBP Befehl "boot -r" umgesetzt. Sprich, die Maschinen startet neu und sobald das Gerät das OBP geladen hat, wir genannter Befehl automatisch ausgeführt. Das heißt in diesem Fall: boote von default device und übergebe dem Solaris Kernel Parameter -r.

Wie man nun an diesem Beispiel erkennen kann, kann mit den Parameter offensichtlich der Boot Prozess der Maschine beeinflusst werden. Grin Im Detail kenn ich die Syntax leider aber auch nicht. Aber in deinem "?"-Fall denke ich mal, hast du dem Grub angewiesen von "?" zu booten. Wink Und dieses Device sollte es nicht geben. Ich gehe davon mal aus, dass du die Befehlssyntax zu dem reboot-Befehl herausfinden wolltest. Um dies im Unix/Linux Umfeld in Erfahrung zu bringen, sollte man es besser erstmal mit "man" oder dem Parameter "--help" versuchen. Wobei letzterer kann durchaus bei einigen Kommandos schief gehen. Darum besser erstmal "man xxxx" sich zum Kommando schlau machen. Wink

In diesem Sinne, happy hacking. Wink

Gruß
Tschokko
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« Antworten #9 am: 21. November 2007, 23:35:23 »

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Apo
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« Antworten #10 am: 22. November 2007, 16:51:38 »

danke erstmal für die vielen posts.

da ich bisschen Zeitdruck hatte, hab ich einfach das Raid Array gelöscht, neu eingefügt, und nochmal komplett neu installiert.

Funktioniert jetzt auch wieder, ausser den üblichen problemen mit den modulen, aber des is ne abteilungsinterne problematik Wink

also mit "man *befehl*" bekommt man ne erklärung? hab ich das richtig verstanden?

und zur vorgehensweise beim befehl:

wie kann ich den "sauber" rebooten?

gibts nen shutdown state den man erreichen kann, aus dem man wieder sauber booten kann?

danke schonmal


EDIT: zum thema "root" für mich Wink : da es n demonstrations-institut ist (also ein real mit maschinen besetztes umfeld mit institutsüblicher hardware und konfig) hab ich da jegliche rechte Wink kann ja nix kaputt gehen, und wenn doch, darf ichs ja wieder ohne große konsequenzen ausbügeln!
« Letzte Änderung: 22. November 2007, 16:56:29 von Apo » Gespeichert
escimo
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eiskaltes Unwissen


« Antworten #11 am: 22. November 2007, 17:45:46 »

Oder auch so...

  • Anlegen der Datei "reconfigure" unmittelbar unter "/"
  • # shutdown -i6 -g60 -y "Ausloggen! Reboot tut gut. ;-)"

Gruß
escimo
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maal
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« Antworten #12 am: 22. November 2007, 19:08:26 »

Hallo Andi,

das reboot Kommando enspricht zwar von der Wirkung einem init 6 (Herunterfahren und Neustart), allerdings werden Anwender nicht gewarnt und bestimmte Skripte beim Herunterfahren ausgeführt.

Beispiel: Auf dem System läuft eine Datenbank. Um die Konsistenz zu erhalten muß diese vor dem Herunterfahren geschlossen werden. Dies erfolgt mit einem rc-Skript (vor Solaris 10) oder über smf (ab Solaris 10). reboot beachtet diese Skripte nicht, die Datenbank wird deshalb nicht geschlossen.

Durch Eingabe von man reboot wird die manpage zu reboot angezeigt. Dort findet sich dann auch im Kern die Erklärung von Tschokko zum boot archive auf Solaris x86.

Michael
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Apo
Gast
« Antworten #13 am: 23. November 2007, 07:58:27 »

Oder auch so...

  • Anlegen der Datei "reconfigure" unmittelbar unter "/"
  • # shutdown -i6 -g60 -y "Ausloggen! Reboot tut gut. ;-)"

Gruß
escimo

und für was ist die "reconfigure"-datei gut? bzw was steht drin?

mfg
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« Antworten #14 am: 23. November 2007, 13:13:54 »

Oder auch so...

  • Anlegen der Datei "reconfigure" unmittelbar unter "/"
  • # shutdown -i6 -g60 -y "Ausloggen! Reboot tut gut. ;-)"

und für was ist die "reconfigure"-datei gut? bzw was steht drin?

Das reine Vorhandensein der Datei /reconfigure bewirkt eine Neukonfiguration beim nächsten Boot, z.B. werden für neu hinzugekommene Geräte die Treiber eingebunden und entsprechende Device-Files erzeugt. Es passiert letztlich genau das gleiche wie wenn man boot den Parameter -r mitgibt (eben ein "Reconfiguration Boot").

Die Datei ist üblicherweise leer (kann einfach mit touch angelegt werden). Wichtig ist letztlich nur ob sie da ist oder nicht.
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