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Autor Thema: Ultra 80: Problem beim Laden des Solaris 64-Bit Kernels  (Gelesen 9333 mal)
escimo
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eiskaltes Unwissen


« am: 14. Januar 2008, 20:21:18 »

Hallo zusammen,

die Ultra 80 hat ein neues Problem. Und das ist echt mal Sch****  Angry

Ausgangssituation:
  System = Sun Ultra 80 Workstation
  Firmware = OpenBoot 3.31
  2x 36GB Festplatten
  1x Toshiba SD-M1401 mit Firmware Rev. 1009

Fehlerbeschreibung:
Code:
{1} probe-scsi
...
Target 6
  Unit 0 Removable Read Only device Toshiba DVD-ROM SD-M14011009


{1} ok boot cdrom
Boot device: /pci@1f,4000/scsi@3/disk@6,0:f     File and args:
[|]
Das wars! Jetzt könnte man nach Hause gehen. Das Fortschritts-Symbol [|] bleibt stehen. Es erfolgt kein Zugriff mehr auf das CD-/DVD-Laufwerk und es wird ein manueller Auswurf der CD-/DVD-ROM möglich. Die Tastatur ist für weitere Eingaben jeglicher "<STOP>"-Sequenzen oder anderer Eingabe gesperrt, so dass nur noch der Griff zum Netzschalter für einen Reboot/Reset hilft.

Der Witz daran: Sobald ich die aktuelle OpenSolaris XE DVD in das Laufwerk einlege und von dieser booten möchte, hat es bis jetzt immer funktioniert. Nur von den Boot-Medien (DVD und CD-ROM) von Solaris 9 9/04 geht nix, obwohl die in gutem Zustand sind. Huh

Ich habe zwischendurch sogar noch ein anderes CD-ROM Laufwerk probiert. Da klappt es mit der Boot-fähigen CD-ROM von oben genannten Solaris 9 auch nicht. Das selbe Verhalten.

Unter OpenSolaris konnte ich eine CD-RW mit Forte 6 zwar mounten aber nicht mit Erfolg das Installationsprogramm dazu überreden über das erste Wizard-Fenster mit dem [Weiter]-Button zu kommen.

Unter dem OBP wurde ein...
Code:
{1} ok eject cdrom
...belohnt mit...
Code:
Bus fault
Bus fault
...in einer Dauerschleife, das sich über die Tastatur ebenfalls nicht abbrechen lässt.

In den Dokus und bei sunshack.org habe ich dazu nichts gefunden.

Mir sind die Ideen ausgegangen, woran es noch liegen könnte.

Über Vorschläge, Ideen und Ratschläge bin ich dankbar.

Grüße
escimo
« Letzte Änderung: 10. Februar 2008, 15:46:28 von escimo » Gespeichert
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« am: 14. Januar 2008, 20:21:18 »

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DukeNuke2
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Soulman


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« Antworten #1 am: 14. Januar 2008, 21:54:09 »

vllt hilft was davon:
http://docs.sun.com/app/docs/doc/816-6189/6mc9h89ae?l=de&a=view
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escimo
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« Antworten #2 am: 15. Januar 2008, 09:54:45 »

Hi DukeNuke2,

danke für den Link. Leider ist der einzige Hinweis die Firmware. Doch die bezieht sich beim SD-M1401 auf Version 1007. Mein Laufwerk ist mit der Version 1009 bespielt. Aber es könnte durchaus möglich sein, dass es an den Medien liegt. Ganz ausschließen kann ich das net.

Vielleicht liegt ein Hardware-Fehler vor, der mit meinen Mitteln nicht feststellbar ist.

Bei einem alternative Laufwerk (Toshiba CD-ROM) konnte ich von der Installations-CD (Solaris 9 Media 9/04) ebenfalls nicht booten. Es trat ebenfalls das beschriebene Verhalten auf. Ich versuche nochmal von der Software-CD #1 zu booten, obwohl ich nicht glaube das es etwas bringt.

Morgen versuche ich es mal mit dem Konsolenkabel und lasse den Output in einer Datei aufzeichnen.

Gruß
escimo
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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #3 am: 15. Januar 2008, 10:43:13 »

Wie sieht's mit dem Jumper für die Blocksize aus?
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DukeNuke2
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Soulman


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« Antworten #4 am: 15. Januar 2008, 10:47:54 »

Wie sieht's mit dem Jumper für die Blocksize aus?

oh, der jumper wird auf der seite gar nicht erwähnt... ja, den sollte man auch prüfen! guter hinweiss.
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« Antworten #4 am: 15. Januar 2008, 10:47:54 »

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maal
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« Antworten #5 am: 15. Januar 2008, 11:59:26 »

Hallo,

ich glaube beim Sun SD-M1401 macht die Jumperstellung keinen Unterschied.
Die alte Firmware 1.07 hatte mit Rücksicht auf ältere Solaris-Versionen die Blockgröße passend für CDs eingestellt. Genaues steht in InfoDocs.

Wenn sein Laufwerk auch keine CDs booten kann, ist der Jumper nicht die Ursache. Vielleicht einmal das Signal-Kabel zwischen Systemboard und Laufwerk prüfen/wechseln. Die Terminierung könnte versuchsweise auch auf dem Laufwerk erfolgen.

Etwas off-topic: Falls jemand ein solches defektes Laufwerk hat, hätte ich Interesse daran. Einzig die Schublade sollte rein-/rausfahren. Ich habe nämlich ein Laufwerk bei dem das Zahnrad am Schubladen-Motor einen Haarriß hat, sonst ist es ok.

Michael
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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #6 am: 15. Januar 2008, 13:32:28 »

Hi Michael!

ich glaube beim Sun SD-M1401 macht die Jumperstellung keinen Unterschied.
Die alte Firmware 1.07 hatte mit Rücksicht auf ältere Solaris-Versionen die Blockgröße passend für CDs eingestellt. Genaues steht in InfoDocs.
Wenn sein Laufwerk auch keine CDs booten kann, ist der Jumper nicht die Ursache.
Ich meine schon, denn:
Mein Laufwerk ist mit der Version 1009 bespielt.
Wäre es nicht trotzdem einen Versuch wert? Smiley
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escimo
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« Antworten #7 am: 15. Januar 2008, 15:01:56 »

Ich werde die Steckverbindung (Jumper) bezüglich der Block-Größe dann überprüfen.

Was ich mich aber Frage: warum funktionierte der Boot von CD-ROM über ein CD-ROM Laufwerk nicht und bricht mit den selben zuvor beschriebenen Erscheinungen ab? Huh

Ich vermute auch ein Kabel oder Board-Defekt, wie maal schon geschrieben hat. Das wäre dann allerdings absolute ...  Undecided
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escimo
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« Antworten #8 am: 15. Januar 2008, 19:11:23 »

Die "Block-Size" Steckverbindung (Jumper) war gesetzt auf 512k.
Nach Entfernen des Jumper (2048k-Modus) war leider keine Änderung zu verzeichnen.

Auch der Test mit der Software CD #1 (von Solaris 9) brachte einen Misserfolg.

Bis vor diesem Thread habe ich nie eine älteren Version als Solaris 10 auf der U80 getestet. Das war ein Fehler.

Jetzt mal eine ganz abstruse Vorstellung: könnte eventuell das OBP entsprechend angepasst sein, dass es die Installation einer niedrigeren Version von Solaris nicht zulässt? - Das würde dann aber immer noch nicht erklären, warum die Tastatur dann keine Eingaben (z.B. Abbruch der Installation) zulässt.

Morgen bringe ich wie schon geschrieben das KAP ("Konsolen-Adapter-Paar") mit und schaue mal was sich ergibt.

Wenn das dann keine befriedigenden Ergebnisse erzielt, dann sehe ich effektiv nur noch eine Möglichkeit: ich nutze einen zusätzlichen SCSI-Controller samt Kabel und umgehe die Backplane-Platine. Denn ein Tausch des Kabels in einer Ultra 80 ist nicht möglich, da das CD-ROM-Kabel mit dem HDD-Backplane-Board verlötet ist. Natürlich könnte man auch die Backplane austauschen. Leider habe ich kein Ersatz dafür zur Hand.  Undecided

Hoffentlich ist es nicht die Hauptplatine.  Roll Eyes

Gruß
escimo
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Toktar
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« Antworten #9 am: 15. Januar 2008, 20:14:26 »

Mit einem anderen Satz Datenträger hast Du es schon versucht?
Lässt sich denn Solaris 10 installieren oder bricht die Installation da auch ab?
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Toktar
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Jawoll!
Und DNS braucht's nicht, das ist was fuer Weicheier, die sich keine Zahlen merken koennen.
[Karlheinz Boehme in dcsf]
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« Antworten #9 am: 15. Januar 2008, 20:14:26 »

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maal
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« Antworten #10 am: 15. Januar 2008, 20:22:35 »

Hallo Stephan,

schau dir doch nochmal den DVD-Inhalt bezüglich der Ultra 80 an. Eines der Dokumente (I0723-1) beschreibt die Problematik mit dem DVD-Laufwerk.
Der dritte Jumper von rechts ist für 512/2K zuständig und bei mir gesteckt. Außer diesem sind nur noch die beiden für die
SCSI-ID gesteckt.
Bei dem Pioneer mußte auf 2048 Byte gejumpert werden, sonst klappte kein Booten von DVD (Lesen ging immer).

Das mit der Einheit aus Backplane und SCSI-Kabel zum CD-/DVD-Laufwerk ist mir jetzt auch bewußt. Ein internes Kabel dürfte aber äußerst selten ausfallen, eher der aktive Terminator am Ende. Alle anderen Komponenten (Kabel, Widerstände) sind passiv.

Der sporadische Speicherfehler könnte auch an einem defekten Netzteil oder defekter CPU liegen. Evtl. solltest du einmal die Speicherslots mit Kontakt-Reiniger behandeln. Die Riser-Karte wegen der äußerst empfindlichen Kontakte aber besser nicht entfernen !

Beim Hantieren mit Speichermodulen sollte man sich gut erden um statische Aufladung zu vermeiden. Ein Bekannter schwört, daß die Nichtbeachtung Ursache solcher Speicherfehler sein könnte. Vielleicht hatte er aber auch nur zuviele High-End Server bei Kunden installiert.

Michael
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escimo
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« Antworten #11 am: 15. Januar 2008, 23:02:48 »

Mit einem anderen Satz Datenträger hast Du es schon versucht?
Lässt sich denn Solaris 10 installieren oder bricht die Installation da auch ab?
Ich habe zur Abwechslung mal einen Solaris 8 2/02 CD-Satz zur Installation zwingen wollen. Keine Chance. - Also um Irrtümer auszuschließen: nach "boot cdrom" erscheintnur noch die eine Zeile mit dem Boot-Device und das Fortschrittssymbol, dass dann nach 7 Sekunden stehen bleibt.  Wink

schau dir doch nochmal den DVD-Inhalt bezüglich der Ultra 80 an. Eines der Dokumente (I0723-1) beschreibt die Problematik mit dem DVD-Laufwerk.
Der dritte Jumper von rechts ist für 512/2K zuständig und bei mir gesteckt. Außer diesem sind nur noch die beiden für die
SCSI-ID gesteckt.
Danke dir Michael aber die Jumper sind identisch zu deinen Angaben gesteckt. Wink

Das Problem ist, eine ältere Solaris-Version (z.B Solaris 8 / 9) von CD-ROM zu booten. Mit Solaris 10 (von DVD-R) gibt es kaum Probleme, bis auf die Tatsache, dass die Schublade des DVD-ROM Laufwerks bei mir auch "rumzickt". Das ist ja das kuriose. Smiley

Die Speicherfehler betreffen bis jetzt ein DIMM in Bank 0. Es könnte schon möglich sein, dass ein CPU-Fehler vorliegt. Doch habe ich beim Stöbern in den Unterlagen (FIN's, SRDB's, FCO's und InfoDocs) die Ausgaben verglichen. Diese stimmen nicht mit bekannten CPU-Fehlern überein. Es verhält sich anders.

Ich versuche es morgen dann wie angedeutet mit dem seriellen Kabel und stelle den die Ausgaben ein.

Gruß
Stephan
« Letzte Änderung: 15. Januar 2008, 23:07:24 von escimo » Gespeichert
escimo
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eiskaltes Unwissen


« Antworten #12 am: 27. Januar 2008, 02:44:58 »

Ich versuche es morgen dann wie angedeutet mit dem seriellen Kabel und stelle den die Ausgaben ein.
Gut, ich habe in Frankfurt den falschen Adapter (D-Sub25 Buchse anstatt Stecker) mitgenommen. Damit hatte sich die Diagnose zunächst erledigt. Kommt aber noch.

Jetzt habe ich zur Abwechslung mal die internen und externen DVD-/CD-ROM-Laufwerke an einem Extra-SCSI-Controller in der Ultra 80 angeschlossen. - Erstaunen bei mir: selbes Verhalten. Dazu die Gewissheit, dass der Onboard-Chip und die Kabel von der Hauptplatine zur HDD-Backplane und von da zum internen Laufwerk nicht die Ursache sein können. Auch ein Laufwerks-Defekt bei 4 optischen Laufwerken kann dann ausgeschlossen werden. Zudem habe ich es gleich noch mit Solaris 2.5.1 versucht. Hier konnte er jetzt den Kernel nicht finden, was hoffen lässt.

Dieses Mal lautete der OBP-Befehl:
Code:
{0} ok boot /pci@1f,4000/scsi@5,1/disk@6,0:f
No Chance. Ich bin am Ende meiner gewohnten Reaktionen für eine diesbezügliche Problematik. Cry

Auch der Wechsel der CPU's (4 Einzel-CPU's abwechselnd in Slot 0 als Mono-Prozessor-Konfiguration) brachte keine Änderung.

Zusammenfassung
Folgende Aktionen führten zu dem im Startbeitrag beschriebenen Fehlverhalten der Ultra 80:
  • Jumper für Block-Size auf 512 kB und 2048 kB
  • Änderung der Terminierung
  • Wechsel der internen Laufwerke (4 verschiedene CD-/DVD-Laufwerke)
  • Wechsel des SCSI-Controllers (Verlagerung der CD-/DVD-Laufwerksanschlüsse an einen zusätzlich verbauten SCSI-Controller)
  • Wechsel der CPU in Slot 0
  • Wechsel des kompletten Speichers
  • Wechsel der Grafik-Hardware (PGX32 / XVR-1000 / Expert3D)
  • Wechsel der Installationsmedien für Solaris 8 (2/02) und 9 (9/04) - DVD und CD-ROM!

Und nun der Clou: ich habe es nochmal mit Solaris 10 und OpenSolaris (SXCE Build 78) versucht. Dann passierte folgendes:
Code:
{0} ok boot /pci@1f,4000/scsi@5,1/disk@6,0:f     File and args:
SunOS Release 5.10 Version Generic_118833-33 64-bit
Copyright 1983-2006 Sun Microsystems, Inc. All rights reserved.
Use is subject to license terms.
TSI: gfxp0 is GFX8P @ 1152x900
Configuring devices.
...
Type 'go' to resume
{3} ok
...<Medium-Wechsel>...


{3} ok boot /pci@1f,4000/scsi@5,1/disk@6,0:f
Resetting ...
...<Banner-Anzeige>...
Rebooting with command: boot /pci@1f,4000/scsi@5,1/disk@6,0:f
Boot device: /pci@1f,4000/scsi@5,1/disk@6,0:f     File and args:
SunOS Release 5.11 Version snv_78 64-bit
Copyright 1983-2007 Sun Microsystems, Inc. All rights reserved.
Use is subject to license terms.
TSI: gfxp0 is GFX8P @ 1152x900
Configuring devices.
...
Beide Versionen funktionieren! Wie kann das denn sein? Shocked  Sad  Huh

Könnte ein erneutes Einspielen der OBP Version etwas bringen? Momentan ist folgende Version im Einsatz:
Code:
{0} ok .version
Release 3.31 Version 0 created 2001/07/25 20:35
OBP 3.31.0 2001/07/25 20:35
POST 1.2.8 2000/08/22 19:50

Es soll definitiv eine "Dual Boot"-Konfiguration auf die U80 drauf, mit Solaris 8 2/02 auf Disk0 und OpenSolaris SXCE Build 78 auf Disk1. SXCE ist bereits installiert, da es mit dieser Version beim Booten des Installationsmediums funktionierte.

Habt ihr noch Ideen?

Viele Grüße
escimo
« Letzte Änderung: 27. Januar 2008, 03:07:44 von escimo » Gespeichert
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eiskaltes Unwissen


« Antworten #13 am: 04. Februar 2008, 16:50:27 »

Ich habe mich am Wochenende (eigentlich heute 1:00 - 5:30 Uhr) nochmal mit der Problematik befasst und weitere Tests gefahren.

[1.]
Zum einen konnte ich bei der Inspektion des Motherboards feststellen, dass der Jumper J3001 Pin 2+3 miteinander verbindet und damit der NVRAM beschreibbar ("Write Enable") ist. Default ist Pin 1+2.

[2.]
Ich habe auch die OpenBoot-Diagnose ausgeführt. Keine Auffälligkeiten. Übrigens: für was steht die OBP-Variable "mfg-mode"?

[3.]
Nach dem Setzen der OBP-Variable "diag-level" auf den Wert "min", wurden folgende erweiterten Ausgaben auf dem Bildschirm angezeigt:
Zitat
SC Control:   EWP:0   IAP:0   FATAL:0   WAKEUP:0   BXIR:0   BPOR:0   SXIR:0  SPOR:1   POR:0
Probing Memory Bank #0 512 512 #2 512 512: 2 Gigabytes
Probing Floppy: drive detected on ID0
Probing EBUS Nothing there
Probing UPA Slot at 1e,0 SUNW,gfb
Probing UPA Slot at 1d,0 Nothing there
Probing /pci@1f,4000 at Device 1 pci108e,1000 network
Probing /pci@1f,4000 at Device 3 scsi disk tape scsi disk tape
Probing /pci@1f,4000 at Device 2 Nothing there
Probing /pci@1f,4000 at Device 4 Nothing there
Probing /pci@1f,4000 at Device 5 Nothing there
Probing /pci@1f,2000 at Device 1 Nothing there

<banner ... 1x 450 MHz CPU, Serial, Ethernet address ...>

Rebooting with command: boot cdrom
Boot device: /pci@1f,4000/scsi@3/disk@6,0:f     File and args:
Loading ufs-file-system package 1.4 04 Aug 1995 13:02:54
FCode UFS Reader 1.11 97/07/10 16:19:15
Redirected to slice 1
Loading: /platform/SUNW,Ultra-80/ufsboot
Loading: /platform/sun4u/ufsboot
- (Fortschrittsanzeige friert wieder ein!)
Was bedeutet dieses "SPOR:1" und wie kann mir dieser Output dabei helfen, Solaris in einer Version kleiner 10 zu installieren? Ich weis langsam net mehr weiter. Cry

Nur Schererei seitdem ich das Teil bekommen habe.
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maal
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« Antworten #14 am: 04. Februar 2008, 18:32:52 »

Hallo Stephan,

mit der Deutung der ersten Zeile

SC Control:   EWP:0   IAP:0   FATAL:0   WAKEUP:0   BXIR:0   BPOR:0   SXIR:0  SPOR:1   POR:0

kann ich auch nicht weiterhelfen. Evtl. könnte jemand für dich in der Sun Knowledgebase nachsehen oder jemand erinnert sich noch an ein entsprechendes Training. Der ehemalige Moderator des Sun Hardware Support Forums hätte möglicherweise weitergewußt, leider ist er jetzt auch etwas aus dem Training und er hat auch nicht mehr  Zugriff auf diese Dokumente.

Was du selbst noch probieren kannst, ist mit verbose-Option (also boot cdrom -v) zu booten, dann werden ausführlichere Informationen angezeigt.

Zweite Sache: Mit set-defaults auf die Standard-Werte zurücksetzen. Bei einer Ultra AXi hat dies nachweislich geholfen. Die Symtome waren ähnlich, bestimmte Solaris-Versionen funktionierten, andere nicht. Ein Wechseln der Grafikkarte hat auch nicht geholfen (ein anderes System mit bis auf den Framebuffer identischer Konfiguration lief nämlich).
Nachweislich deshalb, weil jemand das gleiche Problem hatte und nach diesem Zurücksetzen lief es dann.
Die alten Settings vorher notieren und daran denken auto-boot? wieder auf false zu setzen !

Das das Flash-ROM mit dem OBP/POST nicht schreibgeschützt ist (J3001), dürfte keinen Einfluß haben. Bei den Midrange-Servern gibt es diesen Jumper nicht, sondern dies wird durch den Schlüsselschalter "miterledigt".

In dem gedruckten FEH stehen weitere Erklärungen zu OBP-Variablen. U.a. auch solche Sachen wie UPA (=CPU) Steckplätze ausblenden (es werden dadurch nicht alle installierten CPUs erkannt).

Michael
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