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Autor Thema: Partitionsschema mit Solaris  (Gelesen 815 mal)
frindly
Gast
« am: 07. Mai 2008, 06:20:17 »

Hallo,
wie ist das Partitionsschema mit Solaris?
Ich weiss nur, das es ZFS gibt. Werden dort auch Partitionen mit ZFS Formatiert, und kann ich da normal Mounten wie bei Linux?
Oder gibt es da ein besonderes vorgehen?
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sonnenblen.de - Das unabhängige Sun User Forum
« am: 07. Mai 2008, 06:20:17 »

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Ewald Ertl
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Beiträge: 20



WWW
« Antworten #1 am: 07. Mai 2008, 07:11:13 »

Hallo,

Solaris benutzt derzeit ein ufs ( Unix File System ) als Boot-Filesystem. Weitere Filesystem sind
swap, autofs, cahefs, hsfs, lofs, nfs, ....
Infos hierfür findest Du über man <filesystem>.

ZFS ist seit Solaris 10 als große Neuerung dabei. Hier werden ganze Platten oder Partitionen bzw. zum
Test auch Dateien in einen Pool zusammengefasst. Dieser Pool kann sich über mehrere Platten, Partitionen
erstrecken und dabei auch einen mirror laufen. ( siehe "man zpoo" )
In diesem Pool werden  dann die Fllesysteme angelegt. ( siehe "man zfs" ). Fur jedes Filesystem können
dann einige Optionen wie online komprimieren, mountpoint, nfs & smb & iscsi export, mount at boot usw. gesetzt werden.

Also mounten mit ZFS ist nicht wie unter Linux bzw. UFS-Filesystemen über die /etc/vfstab.

Weitere Infos zu ZFS sind unter http://www.sun.com/software/solaris/zfs_learning_center.jsp zu finden.

HTH
Ewald
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frindly
Gast
« Antworten #2 am: 07. Mai 2008, 07:32:57 »

mich würde das zfs interessieren,
ich hab mir die neue opensolaris 2008.5 herunter geladen und als live cd angeschaut. hier wird ja.... anscheinend ... zfs als standard intsalliert.
nun gehe ich mal davon aus, das ich eine funktionierende grundkonfiguration bekomme, wo ich mich dann schrittweise einarbeiten kann.
ich frage mich erstmal durchs forum denn ich möchte nicht mit der installation anfangen und dann .... klemmt es an allen ecken und enden.
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frindly
Gast
« Antworten #3 am: 07. Mai 2008, 08:48:18 »

also ich versuche zu verstehen... Roll Eyes

ich habe ein dateisystem und in diesem gibt es mountpoints.
bei linux ist es so.
platte -> partition -> mountpoint in der verzeichnisstruktur.
bei zfs so???
verzeichnisstruktur -> platte Huh
gibt es noch partitionen? wenn ich aber mit zfs mehrere partitionen zusammenfasse ist es doch, als wenn ich sie in ein verzeichnisbaum einmounte.
es währe sehr nett, wenn mir das nochmal jemand ein wenig erklären kann damit ich (dos->os2->windows->linux) das verstehe....

danke schonmal!  Grin
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Ewald Ertl
Sobl Newbie
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Beiträge: 20



WWW
« Antworten #4 am: 07. Mai 2008, 10:07:35 »

Hallo,

also ich versuche zu verstehen... Roll Eyes

ich habe ein dateisystem und in diesem gibt es mountpoints.
bei linux ist es so.
Du hast auch hier vom Root-Filesystem aus mountpoints.

platte -> partition -> mountpoint in der verzeichnisstruktur.
Hier wurde dann der LVM ( Volumemanager ) entwicklet um das Problem mit
dem Plattenplatzin den Griff zu bekommen. Ist die Partition zu klein gewählt,
so muss man sich mit einigem kopieren und partitionieren das ganze entsprechend
herrichten.
bei zfs so???
verzeichnisstruktur -> platte Huh
gibt es noch partitionen? wenn ich aber mit zfs mehrere partitionen zusammenfasse ist es doch, als wenn ich sie in ein verzeichnisbaum einmounte.
es währe sehr nett, wenn mir das nochmal jemand ein wenig erklären kann damit ich (dos->os2->windows->linux) das verstehe....

danke schonmal!  Grin

Du kannst die Platte partitionieren. Unter der x86-Plattform wird das Solaris-System in eine Partition der Platte installiert, da unterschiedliche Betriebssysteme vorhanden sind. Ich habe auf den SunFire V20z hier nur Solaris und daher die ganze Platte genommen.

Unter Solaris erscheint dann diese Partition als SCSI-Device welches hier nochmals partitioniert wird.
( swap-slice, root-Filesystem, ... ).
Hier kann man dann ein oder mehrere Slices ( Partition im SCSI-Device )  zu einem Datenpool mit zpool zusammenfassen.
In diesem Pool wird ein Dateisystem angelegt. Mit der Option mountpoint beim Filesystem analgen mit zfs kann man sich dann den Einhängepunkt im Dateisystem festlegen.

Der Vorteil ist hier, dass in diesem Pool mehrere Dateisysteme angelegt werden können, diese aber
an unterschiedlichen Stellen des im Filebaum eingehängt werden können.
Weiters kann man zu einem bestehenden Pool dynamisch weitere Platten/Slices hinzufügen und hat den
weiteren Plattenplatz automatisch zu Verfügung.
D.h. ZFS stellt auch gleich einen Volumemanager zur Verfügung.

Ewald
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« Antworten #4 am: 07. Mai 2008, 10:07:35 »

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