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Autor Thema: Verzeichnisse aus der Wurzel heraus nehmen  (Gelesen 619 mal)
linus83
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Beiträge: 144


« am: 14. Januar 2009, 19:24:56 »

Hallo,

ich habe heute OpenSolaris 2008.11 auf meinen Laptop installiert. Vorher hatte ich Solaris 10 drauf laufen. Ich möchte wie bei Solaris 10 /opt und /var aus der Wurzel raus haben. also habe ich folgendes gemacht:


# mv /opt{,.org}
# zfs create rpool/ROOT/opensolaris/opt
# mv /opt.org/* /opt

# mv /var{,.org}
# zfs create rpool/ROOT/opensolaris/var
# mv /var.org/* /var


Die Bootumgebung opensolaris kann ich starten und herunter fahren wie ich möchte - alles funktioniert. Sowie ich oder das System eine neue Bootumgebung erstellt, dann werden zwar /opt und /var gemountet aber die SMF meckert herum, dass /opt und /var nicht leer sind und deswegen nicht gemountet werden können. Ich kann den Fehler svcadm clear clearen, aber nach dem neu starten des Service meckert SMF wieder rum. Also hänge ich im single-User-Modus fest, weil ich angeblich keine localen Filesysteme habe.

Noch eine andere Frage, gibt es bei OpenSolaris so was wie /usr/sbin/localeadm? Oder eine andere Möglichkeit ein installiertes System auf eine andere "Sprachumgebung" umzusetzten.

Gruß
linus
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« am: 14. Januar 2009, 19:24:56 »

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Hexxer
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« Antworten #1 am: 14. Januar 2009, 19:55:25 »

Blöd gefragt: Hast Du die vfstab angepasst? Versucht er da das falsche zu mounten? Ich würde da mal schauen. IMHO müsste da der Pool rein.
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rm -rf /diesel
touch /benzin/lpg
svcadm disable svc:/diesel/stinker:default
svcadm enable svc:/benzin/lpg:default
echo $preis
"Cheesy"
linus83
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Beiträge: 144


« Antworten #2 am: 14. Januar 2009, 20:34:57 »

in der vfstab steht nichts vom pool. auch nicht woher / gemountet werden soll. Bei OpenSolaris 2008.11 ist zfs das root-Filesystem. zfs list zeigt die korrekten mountpoints an. Muss man irgendwo die manifeste anfassen wenn man bei zfs die Wurzel verändert?
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linus83
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Beiträge: 144


« Antworten #3 am: 15. Januar 2009, 16:16:41 »

Ich habe die Lösung gefunden: wenn man selbst Verzeichnisse in der Wurel anlegt muss man dann

zfs set canmount=noauto rpool/ROOT/opensolaris/<Verzeichnis>

eingeben. rpool/ROOT hat bei canmount den Wert on, dieser verehrb sich an die unterliegenden Verzeichnisse und so kommt es, dass Solaris die noauto- und die on-Verzeichnisse einhängen möchte.

Mit zfs list -o name,canmount,mountpoint kann man sich einen Überblick über das Attribut verschaffen.
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