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Autor Thema: Hardwareplattform für Desktop Rechner  (Gelesen 1291 mal)
linus83
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« am: 26. März 2009, 22:01:31 »

Hallo,

ich möchte mir einen neuen Rechner zulegen, da mein alter Athlon langsam mehr als an seine Grenzen kommt. Ich möchte das Dilemma des Dualboot auch los werden.
Mir schwebt vor, dass ich mittel xVM mir Windows paravirtualisiere. Nun ist die Frage ob man lieber den AMD Phenom II oder Intel Core 2 Quad Q8300 nehmen sollte. Beide Prozessoren sind dafür tauglich. AMD hat den großzügigeren L1-Cache und Intel spart 30 Watt bei voller Auslastung der CPU.
Ich bei Paravirtualisierung mit xVM der größere Cache von AMD das "Killerfeature" oder kann man ruhig auf das grüne gewissen und die Stromrechnung hören und zu Intel gehen.

Ich möchte der Kiste auch 8GB RAM spendieren, damit es rund läuft.

Gruß
linus
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« am: 26. März 2009, 22:01:31 »

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Hexxer
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« Antworten #1 am: 27. März 2009, 09:55:18 »

Sag doch mal was Du damit machen willst. Also reines virtualisieren, also installieren und ab und an mal schauen, ist seitens der Hardware völlig egal.
Willst Du die Karre denn wirklich am Anschlag laufen lassen die ganze Zeit ?

Allerdings, wenn ich mal bei anand nachschauen sieht das ehr so aus als wäre der AMD getade im Idle besser als der Intel.
http://www.anandtech.com/cpuchipsets/showdoc.aspx?i=3512&p=10

Bei Xbit sieht das wieder anderes aus.
http://www.xbitlabs.com/articles/cpu/display/phenom-ii-x4-920-overclocking_12.html#sect0
da ist der Phenom im Idle und im Lastbetrieb im Nachteil. Da ich nicht den geringsten Durchblick bei den Massen an AMD prozessoren habe weiß ich natürlich auch nicht welcher da nun was ist, X2, X3, X4...Phenom hier und Phenom da.

wenn Du den Cache brauchst bzw eben deine Anwendungen dann führt ja wohl kein weg am AMD vorbei, aber das solltest Du halt erstmal sehen was genau Du auf den virtualisierten Kisten einsetzen willst.
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linus83
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« Antworten #2 am: 27. März 2009, 11:54:52 »

Ich habe im hier geschrieben was ich definitiv mit den virtualisierten Gast machen möchte.

Es kann sein, dass ich die Kiste auch unter volllast laufen lasse. programmieren und so so möchte in separaten Zonen mit dem Sun Studio. Ich möchte u.a. parallele Anwendungen entwickeln. Dir brauchen alle Kerne. Ich habe schon Tests auf 2-Kern Opterons und Intel Core 2 Duo gemacht und da kam es auf die Anwendung drauf an. Theoretisch hätten alle vom größeren Cache profitieren müssen.

Weißt Du welche CPU für Virtualsierung geeigneter ist? So wie es bis jetzt aussieht kann man die CPU nehmen, wo es das attraktivere Board gibt. So wie ich das bis jetzt sehen kann man nicht sagen Intel verbraucht weniger oder Anwendugen prifitieren von mehr Cache...

Am Mittwoch ist bei uns an der Uni SunDay der werde ich auch mal Detlef fragen, ob er eine Ahnung hat.
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Hexxer
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« Antworten #3 am: 27. März 2009, 12:52:47 »

Ich würde das die Geldbörse entscheiden lassen. Beide Procs geben sich nicht viel und gerade wenn es in der virt. Umgebung nicht auf jede Sekunde ankommt wird es noch unwichtiger. Nimm die Firma bei der Du Dich am besten fühlst. Ach ja, bevor Du ein Bord aussuchst schau lieber mal durch die Foren ob die mit den 8 Gig gut umgehen können, ab und an mögen einige die Vollbestückung nicht so richtig - wobei das bei Standardtakt auch gehen sollte, heisst Du willst nicht overclocken.

Ich hab zwar keine Ahnung davon, aber ich spiel gerade mit Vbox, Windows 7, Eclipse und Android rum - keine Ahnung ob man das vergleichen kann, aber mein C2Duo macht das mit Links. Selbst ein laufendes Solaris in ner zweiten VM (ich hab 4Gig RAM, allerdings nur 32bit OS) stört sich da kaum dran.

Was Du in der anderen verlinkten Frage genau machen willst habe ich leider nicht verstanden. xVM Hardware? Hypervisor? Vielleicht hab ich auch nen Knoten im Kopf, aber ich versth nicht was Du suchst.
Zitat
Kann ich mit xVM Hardware, die ich nicht unter Solaris nutze, z.B. eine TV-Karte den GastOS, Windows "schenken" und kann Windows die Grafikkarte und Soundkarte auch auch nativ, über den Hypervisor ansprechen?
« Letzte Änderung: 27. März 2009, 13:04:43 von Hexxer » Gespeichert

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linus83
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« Antworten #4 am: 27. März 2009, 15:06:19 »

Intel und AMD sind fast gleich teuer im mittelern Leistungsbereich, wenn einen ca. 100-300 MHz egal sind.

xVM (Server) ist vom Prinzip her Xen oder VMWare ESX, d.h. Der Prozessor muss den vanderpool-Befehlssatz (Intel) untersützen und dann läuft das das virtualisierte OS direkt auf der Hardware. Es ist nur der Hypervisor dazwischen. Bei VirtualBox spielt VirtualBox
die Hardware vor (ich glaube inzwischen können die auch OpenGL im GastOS nutzen). Sämtliche Hardwarezugriffe gehe durch
VirtualBox und dann durch das OS durch, welches auf der Maschine läuft.

So wie ich gelesen habe kann man in xVM Teile der Hardware exklusiv einer udom/GastOS geben. Ist nur die Frage ob das auch mit Hardware geht, die Solaris nicht kennt...
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« Antworten #4 am: 27. März 2009, 15:06:19 »

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Toktar
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« Antworten #5 am: 27. März 2009, 15:45:02 »

Bei der letzten Roadshow von VMWare und Partnern wurde gesagt, das pro Kern 8 virt. Maschinen laufen, sprich ein Quadcore kann 32 Maschinen hosten.
Bei der Prozessorwahl ist einzig und allein spannend, ob es Maschienen mit AMD oder Intel sind, die aus realer Hardware auf virtuelle umziehen sollen. Dabei beißen sich die Hypervisor wohl noch die Zähne aus, diese Architekturumstellung ohne Verlustreibung über die Bühne zu bekommen.
Keine Ahnung ob das Warten auf Nehalem etwas bringt, die Singlesockel Xeons werden wohl noch eine Weile auf sich warten lassen.
Daher ist es reine Geschmacks- und Preisfrage welche CPU eingebaut wird. Das Drumherum finde ich wesentlich spannender, denn nix ist schlimmer aus einen bescheiden unterstützten Chipsatz, fehlende Soundtreiber, langsame NIC und grottig angebundenen Peripherie. Da nutzt denn auch ne 1/1000stel scheller Cpu nix mehr.
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Toktar
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Jawoll!
Und DNS braucht's nicht, das ist was fuer Weicheier, die sich keine Zahlen merken koennen.
[Karlheinz Boehme in dcsf]
Hexxer
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« Antworten #6 am: 27. März 2009, 16:18:34 »

Ach so ist das gemeint mit dem Hypervisor. Interessant, thx.
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linus83
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« Antworten #7 am: 27. März 2009, 16:31:49 »

Da ich alles neu aufsetzen möchte, bin ich schon mal nicht festgelegt.

Zitat

Bei der letzten Roadshow von VMWare und Partnern wurde gesagt, das pro Kern 8 virt. Maschinen laufen, sprich ein Quadcore kann 32 Maschinen hosten.

Deswegen habe ich geschieben, das mit 100-300 MHz egal sind, das ist das worin sich Intel und AMD in der Taktung unterscheiden. Für Intel habe ich schon Board gefunden, das auch ein Kumpel hat und es läuft prima FreeBSD und Solaris. Es hat auch noch einen guten alten parallel-Anschluss und eine serielle Schnittstelle. Was es interessant für mich macht.

Solange micht nicht großartig rechnet glaube ich das aufs Wort. Ich brauche/möchte auch einen Quardcore, damit ich einige Dinge auch ohne Cluster testen kann. Mit 4 Kernen kann man auch besser parallele Algos implementieren und testen als mit 2 Kernen.

Die Virtualisierung möchte ich "nur nebenbei" nutzen, weil es sich schöner arbeiten lässt, wenn man sich nicht 3 Rechner hinstellen möchte. So kann man mit Windows Fernseh schauen und nebenbei in einer Zone programmieren, in einer anderen die Anwendung probieren.... Das mit den Zonen mache ich schon auf meiner einkern-machine und das ist prima :-) Wenn man wieder ein sauberes Testsystem braucht snapshot zurück rollen und fertig.
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