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Autor Thema: Nicht-Sun Platten in T3+ ?  (Gelesen 2195 mal)
Ebbi
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Minusgeek


« am: 03. März 2010, 15:56:54 »

Moin,

in der offiziellen Liste finde ich nur 73GB und 181GB Platten.
http://sunsolve.sun.com/handbook_pub/validateUser.do?target=Systems/T3_shared/spec&source=

Funktionieren auch nicht-Sun gelabelte, modernere 146GB Platten im T3+ (T300)?
Hat das schon mal jemand probiert?

(Meine Frage zielt auf FUNKTIONIEREN ab. Ob das offiziell supported ist, ist mir dabei herzlich egal.) Smiley

Besten Dank!

« Letzte Änderung: 03. März 2010, 15:59:35 von Ebbi » Gespeichert

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« am: 03. März 2010, 15:56:54 »

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« Antworten #1 am: 03. März 2010, 17:05:20 »

ich gehe mal davon aus, dass sie funktionieren werden. und zwar so gut, dass du keinen unterschied festellen werden kannst.

wenn meine ss2 mit 36gb platten zurecht kommt, dann wird die T3+ auch mit 146GB platten klar kommen.

ct,
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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #2 am: 03. März 2010, 19:59:43 »

wenn meine ss2 mit 36gb platten zurecht kommt, dann wird die T3+ auch mit 146GB platten klar kommen.
An deiner Aussage stört mich der Konjunktiv. Wink

Die SS2 ist ja ein Desktoprechner mit SCSI Platten, da sehe ich keine Probleme. Das T3+ jedoch ist ein Fibre Channel RAID System, das könnte durchaus noch einen Unterschied machen.

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Toktar
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« Antworten #3 am: 04. März 2010, 09:14:32 »

Entscheidend bei den Storagesystemen ist doch die Firmware der Festplatten. Wenn die 146er die gleichen Firmwarestände haben, die auch die 72er eingespielt bekommen sollten, funktionieren die Platten auch.
So ist das bei den IBM-Kisten DS3k/DS4k/DS5k. Auch die NetApp-Filer machen die Freigaben daran fest.

Bsw. mal die releasten Firmwarestände bei einer DS3k.

SAS Hard Disk Drive:
     
               ST3xxx54SS      BA1A
          ST3xx455SS      BA29
         ST3xxx855SS   BA29
          ST3xxx655SS   BA29
          ST3xx355SS      BA35
          T3xx755SS   BA35
          ST3xx555SS   BA35
          ST3xxx356SS   BA46
          ST3xxx656SS   BA46
          ST3xxx856SS   BA46
               GNAxxxxx        BH0G
               MAXxxxxx        T907
          VPAxxxxxxx      A650
          VPBxxxxxxx      A496

Mit den x-en sind dabei ganze Plattenfamilein gemeint.
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Toktar
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Jawoll!
Und DNS braucht's nicht, das ist was fuer Weicheier, die sich keine Zahlen merken koennen.
[Karlheinz Boehme in dcsf]
Ebbi
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« Antworten #4 am: 05. März 2010, 13:01:20 »

Naja, ST3xxx707FC gibt es auch nicht.
Ich lass mich mal überraschen.
Wenn nicht, habe ich 9x 146GB Alteisen. Wink
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« Antworten #4 am: 05. März 2010, 13:01:20 »

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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #5 am: 09. März 2010, 14:48:04 »

Naja, ST3xxx707FC gibt es auch nicht.
Update:
Die ST3146707FC gibt es doch von Sun, Teilenummer ist 390-0280.
Patch dafür ist 118999-02, mal sehen ob ich den da irgendwie drauf bekomme.

Bisher bekomme ich vogelwilde Fehlermeldungen, mein Controller wäre kaputt, CRC-Fehler und verschiedenste Dumps.

« Letzte Änderung: 09. März 2010, 14:57:37 von Ebbi » Gespeichert

Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #6 am: 12. März 2010, 13:10:24 »

So, weiter geht's.
Platte in eine Blade 2000 gesteckt:

Code:
# format
Searching for disks...WARNING: /pci@8,600000/SUNW,qlc@4/fp@0,0/ssd@w2100000c50448301,0 (ssd1):
        Corrupt label; wrong magic number
done

AVAILABLE DISK SELECTIONS:
       0. c0t2d0 <drive not available>
          /pci@8,600000/SUNW,qlc@4/fp@0,0/ssd@w2100000c50448301,0

WARNING: /pci@8,600000/SUNW,qlc@4/fp@0,0/ssd@w2100000c50448301,0 (ssd1):
        Corrupt label; wrong magic number

AVAILABLE DRIVE TYPES:
        0. Auto configure
        1. Quantum ProDrive 80S
        2. Quantum ProDrive 105S
        3. CDC Wren IV 94171-344
        4. SUN0104
        5. SUN0207
        6. SUN0327
        7. SUN0340
        8. SUN0424
        9. SUN0535
        10. SUN0669
        11. SUN1.0G
        12. SUN1.05
        13. SUN1.3G
        14. SUN2.1G
        15. SUN2.9G
        16. Zip 100
        17. Zip 250
        18. Peerless 10GB
        19. other
Specify disk type (enter its number): 0
Auto configuration via format.dat[no]?
Auto configuration via generic SCSI-2[no]?
Must reformat device to 512-byte blocksize.  Continue? yes

Offenbar stammen die Disks aus einem Storage mit 520 Byte Blockgröße.
Mal sehen was dabei rauskommt.
Mit etwas Glück reicht es schon, wenn sich die Platten umformatieren und labeln lassen.
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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #7 am: 12. März 2010, 14:40:53 »

Offenbar stammen die Disks aus einem Storage mit 520 Byte Blockgröße.
Yep, aus einer Clariion: Smiley
SEAGATE-ST314680CLAR146-7A06

Interessanterweise bekomme ich bei jedem Versuch etwas mit der Platte zu unternehmen die Meldung:
Code:
WARNING: /pci@8,600000/SUNW,qlc@4/fp@0,0/ssd@w2100000c50448301,0 (ssd1):
        incomplete read- retrying

WARNING: /pci@8,600000/SUNW,qlc@4/fp@0,0/ssd@w2100000c50448301,0 (ssd1):
        incomplete read- giving up

Schau' mer mal...
« Letzte Änderung: 12. März 2010, 14:44:26 von Ebbi » Gespeichert

Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #8 am: 13. März 2010, 00:58:30 »

Folgende Ausgabe bekomme ich von Patch 118999-02:

Code:
# ./download
Firmware Download Utility, V4.3.1

**************************  WARNING  **************************
NO OTHER ACTIVITY IS ALLOWED DURING FIRMWARE UPGRADE!!!
No other programs including any volume manager (e.g. Veritas,
SDS, or Vold) should be running.  Other host systems sharing
any I/O bus with this host must either be offline or
disconnected.  Any interruption (e.g. power loss) during
upgrade can result in damage to devices being upgraded.

Any disk to be upgraded should first have its data backed up.
***************************************************************

Searching for devices...

No devices found to upgrade!


Enter command: inq

DISK DEVICES
Device  Rev   Product           S/N
c0t2d0: 7A06  ST314680 CLAR146  3HY8KWN3
Total Devices:  1


Enter command:

Wie könnte man jetzt diese Firmware auf die Platte quetschen?  Huh
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Sparky
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HyperSPARC ! Das fetzt......


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« Antworten #9 am: 13. März 2010, 07:59:20 »

Enter command:
fordert zu weiteren Aktion auf.
Wie wäre es mit update
Gibt es zu dem Patch keine Doku?
Gruss
Jürgen
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« Antworten #9 am: 13. März 2010, 07:59:20 »

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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #10 am: 13. März 2010, 12:41:53 »

Enter command:
fordert zu weiteren Aktion auf.
Wie wäre es mit update
Hab ich schon probiert, aber das Tool mag meine Platten nicht.
Es wird sowas hier erwartet:
Code:
DISK DEVICES
Device   Rev   Product               S/N
c3t0d0:  055A  ST314670F -- SUN146G   0230B032VG
Total Devices:  1
Aber ich kann nur das hier bieten:
Code:
DISK DEVICES
Device  Rev   Product           S/N
c0t2d0: 7A06  ST314680 CLAR146  3HY9KVN4
Total Devices:  1

Im Prinzip geht es darum, wie man eine Sun-Firmware auf eine Nicht-Sun Platte flashen kann.

Gibt es zu dem Patch keine Doku?
Doch, aber steht ja nur das übliche offizielle Gedöns (...supported...blabla...) drin.
Da ich mir als Heimanwender den offiziellen Weg "supporteder" Hardware nicht leisten kann/will, suche ich eben nach anderen Mitteln und Wegen. Smiley
Offizieller Preis derzeit für eine SUN146GB/540-5471/X6817A bei Sun USA liegt bei $1895,00. Shocked
« Letzte Änderung: 13. März 2010, 12:43:42 von Ebbi » Gespeichert

Sparky
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HyperSPARC ! Das fetzt......


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« Antworten #11 am: 13. März 2010, 13:52:36 »

...dann führt der Weg wohl nur über einen PC!
Dort mit einem Seagate-Tool auf DOS-Ebene die SUN-Fw laden.
Kannst Du das Fw-File aus dem Patch extrahieren?
Gruss
Jürgen
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« Antworten #12 am: 13. März 2010, 15:22:17 »

...dann führt der Weg wohl nur über einen PC!
Dort mit einem Seagate-Tool auf DOS-Ebene die SUN-Fw laden.
Kannst Du das Fw-File aus dem Patch extrahieren?
Daran habe ich auch schon gedacht.
Aber die Idee scheitert daran, dass ich erst mal nicht weiss, wie ich 40-polige FC-AL Platten an den PC anschließen kann. Smiley
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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #13 am: 16. März 2010, 12:28:23 »

UPDATE:

Nach dem Umformatieren von 520 Byte Blockgröße auf 512 Byte unter Solaris, wird die Platte vom T3+ akzeptiert und es dumpt und rebooted nicht mehr. Smiley

Code:
storedge:/:<2>fru list
ID      TYPE               VENDOR       MODEL        REVISION       SERIAL
------  -----------------  -----------  -----------  -------------  --------
u1ctr   controller card    0x301        5015710      52             999999
u1d01   disk drive         SEAGATE      ST314680 CLA 7A06           99999999
u1d02   disk drive         -            -            -              -
u1d03   disk drive         -            -            -              -
u1d04   disk drive         -            -            -              -
u1d05   disk drive         -            -            -              -
u1d06   disk drive         -            -            -              -
u1d07   disk drive         -            -            -              -
u1d08   disk drive         -            -            -              -
u1d09   disk drive         -            -            -              -
u1l1    loop card          0x301        3750085      G              999999
u1l2    loop card          0x301        3750085      G              999999
u1pcu1  power/cooling unit 0x301        3001454      00             999999
u1pcu2  power/cooling unit 0x301        3001454      00             999999
u1bat1  battery            0x301        3001454      00             999999
u1bat2  battery            0x301        3001454      00             999999
u1mpn   mid plane          0x301        3703990      E              999999

Also erst mal alle Platten umformatieren, das dauert eine Weile.
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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #14 am: 24. März 2010, 10:59:03 »

GESCHAFFT! Grin

Nach meiner Odyssee (Episode 1, Episode 2) habe ich es nun mit scu geschafft, die Kapazität auf den korrekten Wert zu ändern.

Hier die Ausgabe von scu der Platte mit falscher Geometrie:

Code:
scu> show capacity

Disk Capacity Information:

                      Maximum Capacity: 268435456 (131072.000 megabytes)
                          Block Length: 512

Und hier einer korrekten Platte:

Code:
scu> show capacity

Disk Capacity Information:

                      Maximum Capacity: 280348464 (136888.898 megabytes)
                          Block Length: 512

Nun erlaubt es scu nicht nur die Blockgröße, sondern auch die Kapazität zu ändern. Also trage ich bei der defekten Platte die Werte einer funktionierenden Platte ein und formatiere noch mal:

Code:
# ./scu -f /dev/rdsk/c0t10d0s2
scu> set bypass on
scu> set device block-length 512
scu> set device capacity 280348464
scu> format

Das Formatieren läuft ohne Fehler durch und danach ist die Platte unter format ganz normal benutzbar, lässt sich definieren und akzeptiert die format.dat der korrekten Platten, lässt sich partitionieren und labeln ohne irgendeine ungewöhnliche Meldung.
Mit newfs lässt sich auch ein Filesystem anlegen und prtvtoc zeigt letztendlich die gleichen Werte wie bei allen anderen Platten:

Code:
# prtvtoc /dev/rdsk/c0t2d0s2
* /dev/rdsk/c0t2d0s2 partition map
*
* Dimensions:
*     512 bytes/sector
*     720 sectors/track
*       8 tracks/cylinder
*    5760 sectors/cylinder
*   48671 cylinders
*   48669 accessible cylinders
*
* Flags:
*   1: unmountable
*  10: read-only
*
*                          First     Sector    Last
* Partition  Tag  Flags    Sector     Count    Sector  Mount Directory
       0      2    00          0 280333440 280333439
       2      5    01          0 280333440 280333439

Vielleicht kann diese Infos ja mal irgendwann wieder jemand brauchen... Wink
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