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Autor Thema: pci geräte im obp bei einer sun blade 1500 anzeigen?  (Gelesen 1067 mal)
jmar83
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« am: 04. März 2011, 19:58:14 »

hallo zusammen,

weiss jemand wie man die pci-geräte bei einer sun blade 1500 unter dem obp anzeigt? habe alles mögliche versucht, show-pci-devs oder ähnliches scheint zumindest nicht zu funktionieren...

probe-pci oder test pci geht auch nicht?

wie kann man dort die eingebauten pci-geräte anzeigen?

besten dank in voraus!


grüsse,
jan
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« am: 04. März 2011, 19:58:14 »

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stiefkind
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« Antworten #1 am: 04. März 2011, 20:46:52 »

weiss jemand wie man die pci-geräte bei einer sun blade 1500 unter dem obp anzeigt? habe alles mögliche versucht, show-pci-devs oder ähnliches scheint zumindest nicht zu funktionieren...

Bisschen mühsam, weil viel Handarbeit und Tipperei, aber ich würde mich mit cd und ls durch den Device-Tree hangeln. Die meisten Devices kann man anhand des Namens im Tree erkennen. Wenn man "auf der Karte" steht, geht meistens auch ein .properties (oder show-properties?). Da sieht man dann bei vielen Karten noch ein paar Parameter wie MAC-Adresse bei Nezwerkkarten, Version des Fcodes und so Zeugs.

Neuere Versionen des OBP können mit CTRL-SPACE eine Art Autovervollständigung und mit CTRL-p rückwärts in der Command History blättern. Das spart ggf. Tipparbeit Smiley

Mit sifting und words kann man mal schauen, was im aktellen Kontext so an Kommandos und Keywords verfügbar sind. Nicht alle Words sind auch gültige Kommandos. Bzw. wird in Forth nicht so genau unterschieden zwischen kommandos und Funktionen. Viel Spaß am OBP Smiley

wolfgang
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jmar83
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« Antworten #2 am: 04. März 2011, 21:08:54 »

hallo stiefkind,

danke für deine antwort!

scheinbar wurde die karte gefunden (nicht-sun-scsi-adapter, scheinbar von adaptec) nur das dvd-rom nicht, welches daran hängt. hat mich auch nicht verwundert, die karte hat offenbar nicht mal ein eigenes bios. unter debian linux "lenny" funktioniert das ganze allerdings.


gruss, jan
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« Antworten #3 am: 04. März 2011, 22:08:40 »

scheinbar wurde die karte gefunden (nicht-sun-scsi-adapter, scheinbar von adaptec) nur das dvd-rom nicht, welches daran hängt. hat mich auch nicht verwundert, die karte hat offenbar nicht mal ein eigenes bios. unter debian linux "lenny" funktioniert das ganze allerdings.

Im OBP siehst Du mit dieser cd/ls-Methode nur bis zum Port, aber nicht, was an dem Port dran ist. In dem Fall könnte ein select /pfad/zur/karte und anschließend ein show-children (oder show-childrens?) weiter helfen. Dann sieht man Devices, die an einem Port dran hängen. Klappt auch für SCSI und FC-Disks. Für FC musste man das früher so machen, als die Karten noch kein Fabric sprachen sondern nur Loop. So grob um 2000 rum Smiley

wolfgang
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jmar83
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« Antworten #4 am: 04. März 2011, 22:51:13 »

mit dem cd-befehl kam ich in das eine pci-verzeichnis (irgendwas mit /pci...) anschliessend hatte ich einen eintrag in dem der begriff "scsi" vorkam. auch dort kam ich per cd rein.

weitere einträge sah ich dort, wie bereits erwähnt, nicht.

auf der gleichen ebene wie der scsi-eintrag, gab es auch was mit dem begriff "ide", und dort drin waren hd und cdrom sichtbar!

und: der controller (adaptec AHA-2940U2W) scheint doch ein eigenes bios zu haben... wäre theoretisch ein booten möglich?

werde bei gelegenheit weiterschauen...


gruss, jan
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« Antworten #4 am: 04. März 2011, 22:51:13 »

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« Antworten #5 am: 04. März 2011, 23:45:44 »

und: der controller (adaptec AHA-2940U2W) scheint doch ein eigenes bios zu haben... wäre theoretisch ein booten möglich?

Siehst Du denn die Platten mit einem probe-scsi-all? Du kannst auch direkt von einem Device-Pfad booten. Also das lange Ding, was bei einem devalias dabei steht. Das disk ist einfach nur ein Alias zu einem langen Pfad und natürlich kannst Du auch direkt ein boot /path/to/disk/partition machen. Ein boot ohne was bootet von dem ersten Device, das in der Variablen boot-device drin steht. Oder so ähnlich. Weiß grade aus dem Kopf nicht genau, wie der Parameter genau heißt und habe keine SPARC da, wo ich schnell nachschauen könnte Smiley  Beim printenv kommen aber eh alle Parameter daher.

wolfgang
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jmar83
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« Antworten #6 am: 05. März 2011, 02:49:15 »

wenn ich ein select auf /pci@1e,600000/scsi4 mache, erhalte ich die meldung "Can't open device"

probe-scsi-all zeigt gar keine meldung an...

ja, die sache mit dem devalias hätte ich vor gehabt, dem alias "cdrom" einen neuen pfad zuzuweisen...

"Ein boot ohne was bootet von dem ersten Device, das in der Variablen boot-device drin steht. Oder so ähnlich."

ja, das stimmt, habe soeben nachgeschaut.

na ja, alles halb so problematisch, habe ja immer noch das ide-dvd-rom, von dem aus kann ich, so oder so, booten. habe auch nicht wirklich damit gerechnet, dass das mit den scsi-kontroller funktioniert. (wenn man etwas hätte offiziell sun-kompatibel wäre, sähe das sicher anders aus...)

immerhin funktioniert der kontroller unter linux, bei solaris würde es evtl. anders aussehen...

vielen dank für deine kompetente hilfe!


gruss, jan
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« Antworten #7 am: 05. März 2011, 07:40:54 »

wenn ich ein select auf /pci@1e,600000/scsi4 mache, erhalte ich die meldung "Can't open device"
probe-scsi-all zeigt gar keine meldung an...

Dann könntest Du -- wenn Du Zeit und Nerven investieren willst -- mal schauen, ob Du dem Adaptec-Controller eine passende Firmware verpassen kannst. Es gibt Adaptec SCSI-Karten, die mit der richtigen Firmware problemlos in einer SPARC tun. Ich hatte selber ein paar Jahre eine Ultra5 mit einer solchen Karte auf meinem Schreibtisch als Arbeitsplatzrechner. Genaue Modellbezeichnungen habe ich längst vergessen.

Zitat
immerhin funktioniert der kontroller unter linux, bei solaris würde es evtl. anders aussehen...

Aber auf einer SPARC will man doch ein richtiges Betriebssystem [tm] laufen lassen, keinen so Bastelkram  Grin

wolfgang
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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #8 am: 05. März 2011, 09:15:18 »

Dann könntest Du -- wenn Du Zeit und Nerven investieren willst -- mal schauen, ob Du dem Adaptec-Controller eine passende Firmware verpassen kannst. Es gibt Adaptec SCSI-Karten, die mit der richtigen Firmware problemlos in einer SPARC tun. Ich hatte selber ein paar Jahre eine Ultra5 mit einer solchen Karte auf meinem Schreibtisch als Arbeitsplatzrechner. Genaue Modellbezeichnungen habe ich längst vergessen.
AHA-2940UW-OF
AHA-3940UW-OF
AHA-2944UW-OF
AHA-3944UW-OF
Allerdings habe ich weder einen solchen Controller jemals gesehen, noch gibt es die Firmware einzeln zum Download.

   
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AndreasW
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« Antworten #9 am: 05. März 2011, 09:22:36 »

mit dem cd-befehl kam ich in das eine pci-verzeichnis (irgendwas mit /pci...) anschliessend hatte ich einen eintrag in dem der begriff "scsi" vorkam. auch dort kam ich per cd rein.

weitere einträge sah ich dort, wie bereits erwähnt, nicht.

auf der gleichen ebene wie der scsi-eintrag, gab es auch was mit dem begriff "ide", und dort drin waren hd und cdrom sichtbar!

und: der controller (adaptec AHA-2940U2W) scheint doch ein eigenes bios zu haben... wäre theoretisch ein booten möglich?

werde bei gelegenheit weiterschauen...


gruss, jan
Das BIOS funktioniert in SPARC-Maschinen nicht. Du benötigst einen Hostadapter mit OBP-Unterstützung, wie es sie von LSI gibt.
In meiner Blade 2500 habe ich einen LSISAS 3041X-R. Damit kann ich SAS- und SATA-Platten nutzen. Theoretisch sollte es sogar
möglich sein, ein SATA-DVD-Laufwerk zu benutzen. Für die meisten Adaptec-Hostadapter gibt es nicht einmal Solaris-Treiber für SPARC,
geschweige denn eine OBP-taugliche Firmware.
In der Vergangenheit hatte ich leider Probleme, von einer SATA-Platte zu booten. Das war allerdings mit einer alten OBP-Version.
Inzwischen gibt es ja eine recht junge Version, in der viele Fehler behoben sind. Vielleicht sollte ich es wieder einmal ausprobieren.
Ich müsste nur eine nicht genutzte SATA-Platte und etwas Zeit finden  Grin
Ach ja, ich habe einen SATA-Wechselrahmen und nutze die SATA-Platte für Backups.

Andreas
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« Antworten #9 am: 05. März 2011, 09:22:36 »

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« Antworten #10 am: 05. März 2011, 20:27:44 »

hallo zusammen,

danke für eure antworten!

@wolfgang: "...auf meinem Schreibtisch als Arbeitsplatzrechner."

beruflich genutzt also? wenn ja, darf ich fragen was dein gebiet ist?


"Aber auf einer SPARC will man doch ein richtiges Betriebssystem [tm] laufen lassen, keinen so Bastelkram"

wenn man solaris verwendet, und immer die gleichen programme nutzt (z.b. engineering- design- oder grafik-bereich) auf jeden fall! ähnlich sehe ich das auch bei den anderen risc-workstations, auch bei mac's mit power-pc-prozessor.

wenn man damit alles mögliche machen will, finde ich linux nicht ohne. (insbesondere debian) auch kann man verschiedenste hardware verwenden, habe z.b. nebst dem scsi-kontroller (halt nicht zum booten...) einen usb 2.0-kontroller sowie eine soundkarte (soundblaster 128 pci) am laufen.

grüsse, jan
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AndreasW
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« Antworten #11 am: 05. März 2011, 22:22:57 »

hallo zusammen,

danke für eure antworten!

@wolfgang: "...auf meinem Schreibtisch als Arbeitsplatzrechner."

beruflich genutzt also? wenn ja, darf ich fragen was dein gebiet ist?


"Aber auf einer SPARC will man doch ein richtiges Betriebssystem [tm] laufen lassen, keinen so Bastelkram"

wenn man solaris verwendet, und immer die gleichen programme nutzt (z.b. engineering- design- oder grafik-bereich) auf jeden fall! ähnlich sehe ich das auch bei den anderen risc-workstations, auch bei mac's mit power-pc-prozessor.

wenn man damit alles mögliche machen will, finde ich linux nicht ohne. (insbesondere debian) auch kann man verschiedenste hardware verwenden, habe z.b. nebst dem scsi-kontroller (halt nicht zum booten...) einen usb 2.0-kontroller sowie eine soundkarte (soundblaster 128 pci) am laufen.

grüsse, jan
Ich würde ein alternatives BS nur dann auf einer Sun einsetzen, wenn gute Gründe dafür vorliegen.
Die Frage ist dann natürlich, was gute Gründe sind  Grin
Solaris hat erst einmal den Vorteil, dass es perfekt auf die Sun-Hardware abgestimmt ist.
Viele USB 2.0-Karten laufen auch unter Solaris einwandfrei. Am besten sind Karten mit NEC-Chipsätzen.
Ich hatte eine solche in meinen Blade 2000.
Für einige nicht-Sun-Hardware findet man nach einigem Suchen auch Treiber im Netz.

Andreas
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« Antworten #12 am: 05. März 2011, 22:53:41 »

@wolfgang: "...auf meinem Schreibtisch als Arbeitsplatzrechner."

beruflich genutzt also? wenn ja, darf ich fragen was dein gebiet ist?

Darfst Du. Ich arbeite seit 13 Jahren in einem kleinen Systemhaus in der Nähe von München. Anfangs als Support-Ingenieur, überwiegend Sun/Solaris (Aufbau, Inbetriebnahme, Installation, Konfiguration, Fehlersuche und Reparatur). Die letzten paar Jahre geht es mehr so in Richtung Consulting und Projektsteuerung, bleibt aber weiterhin überwiegend technisch, nur ist Solaris/SPARC leider nicht mehr so dominant wie früher (und nimmt seit der Übernahme von Sun durch Oracle rapide ab). Mittlerweile geht viel in Richtung "billiges" Betriebssystem auf billiger Hardware (also Linux auf x86). Außerdem hat sich bei uns die letzten Jahre das Thema Storage (SAN, NAS, iSCSI, SAN-Virtualisierung) immer mehr nach vorne geschoben. Performance-Messungen und -Optimierungen, Consulting im Breich SAN/Backup, Desaster-Recovery-Strategien entwickeln und so Zeug.

Als ich in der Firma 1998 anfing, hatte jeder Techniker eine Sun auf dem Schreibtisch stehen. Und zwar nur eine Sun Smiley  Das erste halbe Jahr war das bei mir eine SPARCstation 2, dann kam eine SPARCstation 5 (mit "flotter" 170MHz HyperSPARC CPU und "dicken" 372MB RAM), beide mit Solaris 2.6. Gefolgt von besagter Ultra 5, die hatte auch erst Solaris 2.6 und später Solaris 8. Mittlerweile arbeiten wir alle mit Laptops, darauf Betriebssystem nach Wahl. Muss jeder Techniker selber supporten Smiley  Gibt Kollegen, die darauf OpenSolaris bzw. Solaris 11 Express fahren. Mir fehlen da ein paar Softwarepakete für meine persönliche Komfortzone, deswegen Ubuntu Smiley

Zitat
"Aber auf einer SPARC will man doch ein richtiges Betriebssystem [tm] laufen lassen, keinen so Bastelkram"

wenn man solaris verwendet, und immer die gleichen programme nutzt (z.b. engineering- design- oder grafik-bereich) auf jeden fall! ähnlich sehe ich das auch bei den anderen risc-workstations, auch bei mac's mit power-pc-prozessor.

wenn man damit alles mögliche machen will, finde ich linux nicht ohne. (insbesondere debian) auch kann man verschiedenste hardware verwenden, habe z.b. nebst dem scsi-kontroller (halt nicht zum booten...) einen usb 2.0-kontroller sowie eine soundkarte (soundblaster 128 pci) am laufen.

Auf meinen Laptops läuft seit Jahren Debian bzw. seit 2006 Ubuntu. Beruflich wie privat. Wir sind hier ein so gut wie windowsfreier Haushalt. Führt ein Schattendasein in einer Virtualbox, weil ich für ein paar ganz spezielle Zwecke recht spezielle Software nutze, für die ich keine Linux-Software nutzen kann wegen Datenaustausch/Kompatibilität mit anderen. Mein erstes Linux war Kernel 0.99. Kam damals auf IIRC 45 Disketten, die ich erstmal per FTP an der Uni runterladen musste... Wink

wolfgang
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