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Autor Thema: SPARCstation 5: Extrem langsamer Einschaltvorgang?  (Gelesen 995 mal)
Xaar
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Robotroner


« am: 30. März 2011, 00:24:56 »

Hallo.

Ich hab heute eine schöne SPARCstation 5 Modell 110 bekommen. Die Gute sagt auch was - allerdings dauert es nach dem Betätigen des Netzschalters eine geschätzte halbe Minute, ehe die Betriebs-LED an der Gehäusevorderseite angeht - und wiederum rund 5 Sekunden später auf dem Terminal der OBP-Prompt erscheint.

Der Vorbesitzer - ein User hier im Forum - meinte, dass das eigentlich ungewöhnlich ist, normalerweise sollte das schneller gehen. Worauf könnte das hindeuten bzw. was könnte die Ursache dafür sein? Festplatten und ein CD-ROM-Laufwerk (oder andere SCSI-Teilnehmer) sind zur Zeit nicht installiert.

Grüße, Xaar.
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« am: 30. März 2011, 00:24:56 »

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Sparky
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HyperSPARC ! Das fetzt......


WWW
« Antworten #1 am: 30. März 2011, 05:29:02 »

Moin,
Du kommst in den OBP-Promt?
Was ist dann das Problem?
Setze den Diag-Switch und schaue ob Fehlermeldungen gebracht werden....
Cheers
Jürgen
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stiefkind
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WWW
« Antworten #2 am: 30. März 2011, 05:54:51 »

Guten Morgen!

Ich hab heute eine schöne SPARCstation 5 Modell 110 bekommen. Die Gute sagt auch was - allerdings dauert es nach dem Betätigen des Netzschalters eine geschätzte halbe Minute, ehe die Betriebs-LED an der Gehäusevorderseite angeht - und wiederum rund 5 Sekunden später auf dem Terminal der OBP-Prompt erscheint.

SPARCstation 5 hatte ich schon lange keine mehr in der Hand. Meine beiden 20er geben aber quasi zeitgleich mit dem Einschalten an der seriellen schonmal eine kurze Auskunft über die CPU (kein Diag-Mode). Bis zum Prompt dauert dann natürlich schon eine Weile.

Sind irgendwelche zusätzlichen SBus-Karten drin?

wolfgang
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Xaar
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Robotroner


« Antworten #3 am: 30. März 2011, 11:07:16 »

Hallo!

Also zumindest bei meinen beiten Ultras (U1, U2E) und meiner SPARCclassic ging die Betriebs-LED so ziemlich gleich mit dem Betätigen des Netztasters an. Bei der Ss5 ists ominöserweise nicht so. Der Diag-Mode ist aus. An SBus-Karten ist eine TurboXGX drin, aber das Einschaltverhalten ist genauso, wenn keine Karte drin steckt.

Moin,
Du kommst in den OBP-Promt?
Was ist dann das Problem?
Setze den Diag-Switch und schaue ob Fehlermeldungen gebracht werden....
Cheers
Jürgen

Ja, in den OBP-Prompt komme ich. Bei gesetztem Diag-Switch gibts auch keine Fehlermeldungen (bis auf die Warnung, dass keine Tastatur angeschlossen ist, aber ich hänge z.Zt. sowieso per Terminal dran).
Ein direktes "Problem" habe ich damit nicht, ich fand es nur verwunderlich, dass die Ss5 so dermaßen lang zum Starten brauch - bei der SPARCclassic und den anderen Suns, die ich habe, gibts wenigstens per LED das Lebenszeichen, dass der Rechner arbeitet Wink Zusätzlich hat mich ja auch die Aussage des Vorbesitzers, dass die LED eigentlich quasi sofort anging, in der Annahme bestärkt, dass etwas mit der Ss5 nicht stimmen könnte.

Grüße, Xaar.
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oreissig
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Beiträge: 54


« Antworten #4 am: 30. März 2011, 13:24:55 »

unabhängig von der LED, passiert denn das übliche beim einschalten? lüfter, platte, ...
allg. wäre mein erster tipp wohl ein langsam verreckendes Netzteil Embarrassed
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« Antworten #4 am: 30. März 2011, 13:24:55 »

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Xaar
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Robotroner


« Antworten #5 am: 30. März 2011, 21:30:17 »

Hallo.

Also die Lüfter drehen sofort los, sowohl die beiden im Netzteil als auch der kleine 40mm-Lüfter, der wohl für etwas Wind um die Festplatten sorgen soll.. Festplatten sind im Moment keine verbaut, hab leider keine passende Halterung und auch an Festplatten mangelt es zur Zeit etwas..

Mit eingeschaltetem Diag-Switch kommt zwischen Einschalten des Rechners und Aufleuchten der LED auch noch einiges an Diagnose-Ausschriften auf dem Terminal, bei ausgeschaltetem Diag-Switch jedoch nicht.

Grüße, Xaar.
« Letzte Änderung: 30. März 2011, 21:35:17 von Xaar » Gespeichert
Sparky
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HyperSPARC ! Das fetzt......


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« Antworten #6 am: 31. März 2011, 05:09:16 »

Moin,
oreissig hat´s bereits geschrieben - möglicherweise benötigt das Netzteil etwas länger bis die Spannungen stimmen.
Das hatte ich bei einer SS2 und  SS10 schon.
Dann sind im Netzteil die Elko´s hinüber.
Cheers
Jürgen
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Xaar
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Robotroner


« Antworten #7 am: 31. März 2011, 23:22:29 »

Hallo.

Hm, dann find ich es aber seltsam, dass es sofort nach dem Einschalten des Rechnes bei aktiviertem Diag-Switch Diagnose-Ausgaben am Terminal gibt (während die Power-LED aus ist!). Aber nun ja, ich werde mir mal die Elkos anschauen, vielleicht ist ja was offensichtliches zu Erkennen, ansonsten hilft wohl nur auslöten und mit dem ESR-Messgerät schauen, was das so zu den Elkos sagt..

Grüße, Xaar.
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Xaar
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Robotroner


« Antworten #8 am: 03. April 2011, 14:23:03 »

Hallo.

Ich hab mir nun mal das Netzteil näher angesehen, und dabei festgestellt, dass dort eine Lüftersteuerung (für die beiden Netzteillüfter) verbaut hat (keine Ahnung, ob das im Original so ist). Ansonsten ist im Netzteil (außer dem üblichen Berg Staub, der sich über die Jahre angesammelt hat) nichts kritisches zu erkennen.

Also hab ich nun auch ein CD-ROM-Laufwerk (Toshiba XM-4101B) verbaut und siehe da: Der Rechner bootet nun ohne Probleme und die System-LED geht binnen weniger Sekunden an, auch auf dem Terminal (bzw. dem direkt angeschlossenen Bildschirm) wird innerhalb kürzester Zeit ein Bild gezeigt Smiley

Ominöser Weise bootet die Solaris 2.5-CD, die ich hier habe, nicht wirklich (bricht mit einer Fehlermeldung ab), Solaris 2.4 hingegen bootet problemlos.

Damit hat sich das Problem "in Luft" aufgelöst, danke für eure Hinweise Smiley

Grüße, Xaar.
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