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Autor Thema: Low-Level Format FC-Disk  (Gelesen 3453 mal)
franco
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Sparc-Liebhaber


« am: 19. Januar 2012, 10:35:22 »

Hallo Freunde der Sonne  Wink,

ich hatte vor ein paar Tagen eine gebrauchte FC-HDD von Seagate, eine ST373554FC (15k/min), mit 'format -> format' neu einrichen wollen, da die Sektoren mit 520 statt mit 512 Byte formatiert waren. Die Platte lief vorher in keiner Sparc-Maschine.

Dummerweise brach das low-level Formatieren bei 96% ab und ich hatte keine Möglichkeit mehr den Type, bzw. eine VTOC usw. einzurichten. Defects brachte auch nichts.

Es geht weder unter Solaris 5.9 noch 5.10 ein erneutes Formatieren, auch unter den *BSDs wird die Platte nun nicht mehr als 'formatiert' erkannt und das Formatieren mit 'scsictl' bzw. 'camcoontrol' schlägt fehl. Immer bei 96% und die Kapazität wird nicht mehr erkannt.

Beim OK-Prompt zeigt ein 'scsi-probe-all' aber die Platte, mehr aber auch nicht.

Wenn ich mit 'dd if=/dev/zero of=/dev/rdsk/c0t2d0s2 bs=512 count=1' unter Solaris auf die gesamte Platte Nullen schreiben will, erhalte ich iO-Fehler Meldungen.

Meine Frage: Platte irreparabel kaputt -> Tonne, oder Alternative  Huh

VG + Dank
Franco
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« am: 19. Januar 2012, 10:35:22 »

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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #1 am: 21. Januar 2012, 01:35:26 »

Ich glaube ich habe meine ganzen EMC² Platten seinerzeit mit sg_format von 520 auf 512 umformatiert.
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franco
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Sparc-Liebhaber


« Antworten #2 am: 21. Januar 2012, 08:57:27 »

Danke! Ich habe unter Linux die sg_tools gefunden - sformat ging leider nicht bzw. ich war zu blöd dafür! Evtl. gibt es auch eine Jumber-Einstellung auf der Platte, die bisher eine Formatierung verweigert hat. Ich probiere es mit sg_format.

Gibt's die auch unter / für Solaris 10?

VG
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Ebbi
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Minusgeek


« Antworten #3 am: 21. Januar 2012, 09:09:32 »

Gibt's die auch unter / für Solaris 10?
Ich glaube nicht, zumindest habe ich nach längerer Suche nichts gefunden.
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mir dafür extra Gentoo für SPARC installiert.
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Ten Little Indyans
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« Antworten #4 am: 21. Januar 2012, 14:36:56 »

Probier's mal hiermit: http://chrysalis.rutgers.edu/hardware/block520.php

Disclaimer: Ich habe mit scu keine praktische Erfahrung. Als mir ein paar 520er IBM SCSI-Platten in die Hände kamen habe ich sie damals an einem PC neu forrmatiert, einfach direkt vom Adaptec-BIOS aus.  Bei FC geht das so natürlich nicht...
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« Antworten #4 am: 21. Januar 2012, 14:36:56 »

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Sparc-Liebhaber


« Antworten #5 am: 23. Januar 2012, 08:19:57 »

Danke für die Tipps.  Smiley

Format unter Solaris ist schon schwierig, da die Platte nach dem 1. gepatzten Formatierungsversuch nicht mehr erkannt wird, ein 'type' bringt also nichts. Auf der Webseite von Seagate ist auch nichts zu den Heads ect. zu finden. Einzig das Programm 'sformat' zeigt was an, aber eben zu dem 520er Format, entsprechen sind die Zylinder, Heads usw. anders einzustellen. Die Archiv-Datei 'sformat.dat' findet aber keinen genauen Eintrag, 'sformat -a' klappt also nicht. Ich muss immer die Plattengeometrie mit allen Parametern angeben, die ich aber nicht habe.

Vielleicht hilft meine ST373455FC ,die auch 73GB mit 15k/min hat. Stimmen da die Parameter überein und kann ich evtl. sie als Vorlage nehmen. Wenn nicht, dürfte max. die falsche Kapazität angeboten werden???

Ich werde den Tipp mit 'scu' ausprobieren, auch wenn ich mittlerweile wenig Hoffnung habe, die Platte zum Laufen zu kriegen.

VG
Franco
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Ten Little Indyans
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« Antworten #6 am: 23. Januar 2012, 13:02:46 »

Vielleicht hilft meine ST373455FC ,die auch 73GB mit 15k/min hat. Stimmen da die Parameter überein und kann ich evtl. sie als Vorlage nehmen. Wenn nicht, dürfte max. die falsche Kapazität angeboten werden???

Sieht schlecht aus...

Die ST373554FC hat 4 Köpfe und 471916 Bytes per track. Die ST373455FC hat nur 2 Köpfe und 74340 Bytes per track aber deutlich mehr Tracks per inch.  Die beiden Modelle unterscheiden sich also grundsätzlich in ihrem Aufbau.
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franco
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Sparc-Liebhaber


« Antworten #7 am: 23. Januar 2012, 13:48:35 »

@Ten Little Indyans

Danke! Das PDF kannte ich, allerdings hatte ich die Werte nicht gefunden. Man(n) soll' halt alles komplett lesen.
Unter 4.1 steht's ja!

Nun verstehe ich, warum das Formatieren immer scheitert. Meine Frage ist, kann man die Disk formatieren, wenn ein Block beschädigt ist? Er sollte doch automatisch zur Liste der defekten Blöcke (growed) kommen und dann nicht mehr beschreibbar sein.

Unter 'sformat' ging ein Formatieren mit '-force', was allerdings keine brauchbare Platte brachte. '-auto' war ja auf Grund des Nichtfindens der Platte in der 'sformat.dat' nicht möglich und eine aktuelle Version von Jörg Schilling konnte ich nicht finden. Zumindest kann ich jetzt einige Parameter beim Formatieren angeben.

VG
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Sparc-Liebhaber


« Antworten #8 am: 25. Januar 2012, 14:26:11 »

Kurzer Nachtrag:

ich wollte heute endlich das Umformatieren der FC-Disk vornehmen und da fiel mir in dem Artikel zum 'SCSI command utility' (http://chrysalis.rutgers.edu/hardware/block520.php) auf, dass 'Slice 0' formatiert wird. Warum eigentlich und nicht 'Slice 2' bzw. unter Open- / NetBSD 'Slice c', also das Slice für die ganze Platte?

Bei mir gibt es nach dem verpfuschten Versuch keine Einteilung in Slices mehr, also was soll dann 'scu -f /dev/rdsk/c1t2d0s???' formatieren?

Hat jemand eine Idee bzw. Erfahrung?

VG
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franco
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Sparc-Liebhaber


« Antworten #9 am: 27. Januar 2012, 21:37:32 »

Wie zu erwarten war, schlug die Formatierung mit 'scu' fehl. Ich muss vorher eine Device 'c1t2d0s... ' angeben, das es so nicht (mehr) gibt.Ein 'format -e' unter Solaris funktioniert auch nicht, da ich den 'type' nicht angeben kann und ich keine Angaben zu den 'data cylinders' finde. Heads hat die Platte 4, mehr ist selbst im Internet nicht zu finden. Es ist zum Heulen  Sad !

VG + schoenes WE
Franco
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« Antworten #9 am: 27. Januar 2012, 21:37:32 »

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Toktar
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« Antworten #10 am: 29. Januar 2012, 15:51:55 »

Im früheren Zeitalter des Internet gab es mal eine Datenbank zu allen möglichen und unmöglichen Festplatten.
http://www.pc-disk.de/

Heute ist die "modernisiert" worden und ich finde die Datenbankabfrage nicht mehr.
Vlt. hat der Betreiber der Site noch Daten zu dieser HDD, dort konnte man auch die 40MB Sahnestückchen mit allen techn. Daten noch bestaunen.....
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Toktar
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Jawoll!
Und DNS braucht's nicht, das ist was fuer Weicheier, die sich keine Zahlen merken koennen.
[Karlheinz Boehme in dcsf]
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Sparc-Liebhaber


« Antworten #11 am: 30. Januar 2012, 11:23:40 »

Danke, aber du hast aber Recht, die Seite bringt nicht wirklich viel Neues. Schade eigentlich, das wäre doch mal ein Muss!

Meine Formatierungsversuche mit 'scu' scheiterten, aber immerhin wurde danach unter Solaris 'format' die Platte als 'unbekannt' und nicht mehr als 'nicht verfügbar' angezeigt. Der SCSI-Fehlercode, ich glaube es war '0x80', war auf einer Webseite dokumentiert, ich denke aber insgesamt game over  Sad für die Disk.

Komisch nur, dass selbst die Webseite von Seagate wenig Informationen zur Plattengeometrie bietet. Ich hatte mir mehr erhofft.

Wahrscheinlich war beim 1. Formatieren die Platte schon irgendwo defekt, denn ein 'io error' kurz vorm Ende unter 'scu' zeigt wohl, dass Blöcke ect. nicht mehr gelesen werden können. Insgesamt sind die Programme 'format', 'scu', 'sformat', 'scsicam' usw. alle geeignet, ein Low-Level-Format unter den entsprechenden OS durchzuführen, es scheiterte nur bei mir an den fehlenden Plattendaten und an einem wahrscheinlich nicht reparierbaren Plattendefekt.

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Xaar
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« Antworten #12 am: 30. Januar 2012, 18:37:36 »

Hallo!

Da ich kürzlich das selbe Problem mit fünf Festplatten des selben Typs hatte, möchte ich meinen Dank bezüglich des Hinweises zu den sg_tools ausprechen. Smiley
Das Formatieren mit dem Befehl "sg_format --format --size=512 <device>" unter Linux hat bei mir zum Erfolg geführt - wenngleich ich das ganze nicht auf einem SPARC-basierten Rechner getan hab (war ein 0815-x86er, das genutzte Linux war grml 2010-05). War zwar nochmal ein Reboot notwendig, damit die Platte korrekt erkannt wurde, aber seit dem funktioniert sie problemlos Smiley

Grüße, Xaar.
« Letzte Änderung: 30. Januar 2012, 18:41:42 von Xaar » Gespeichert
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Sparc-Liebhaber


« Antworten #13 am: 31. Januar 2012, 07:53:55 »

@Xaar
Das freut mich für dich! Leider ist Sparc nicht das Problem, sondern eher die Fibre Channel Festplatte, da ich dafür keinen weiteren Controller (z.B. für einen PC) habe und so mit der SUN Blade formatieren muss. OS mit Formatierungstools gibt es für den Sparc genug, angefangen von Solaris über Linux bis hin zu den BSDs. Die 'sg_tools' (sg_format) hatte ich unter Debian Sparc auch installiert. Es scheiterte damit aber wie bei den anderen Versuche (s.o.) nicht am Formatieren direkt, sondern schon an der unbekannten Plattengeometrie (cylinders, heads ect.) und an einem möglicherweise defekten Block (io-error) währen des Umformatierens.

Was soll's!

Falls doch einer die Platte unter Solaris am Laufen hat - ich würde mich über Info der Plattengeometrie freuen - man kann das ganze auch unter 'format' abspeichern, z.B. in ~/.format.dat.

Es ist eine Seagate ST373554FC-DAP, wobei ich nicht rausbekommen habe, was das DAP bedeuten soll. Ich habe auch das Product Manual 100366896b.pdf, kann dort aber nur unter 4.1 was zu den 'Read/write data heads' finden, aber nichts zu den von 'format' geforderten 'cylinders'. Vielleicht sind das die 'tracks' - ich weiß es nicht.

Bisher lief das Formatieren von FC-Disks unter Solaris 'format' problemlos, der 'type' wurde immer erkannt und das 'format' lief fehlerfrei durch - aber bisher waren es auch keine 520er Platten.

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Minusgeek


« Antworten #14 am: 31. Januar 2012, 09:22:06 »

Es ist eine Seagate ST373554FC-DAP, wobei ich nicht rausbekommen habe, was das DAP bedeuten soll.
Das "DAP" bedeutet vermutlich, dass das kein Retailprodukt von Seagate ist, sondern von irgendeinem OEM mit seinem Storagesystem geliefert wurde. Das würde auch die ungewöhnliche Geometrie erklären.

Ich habe auch das Product Manual 100366896b.pdf, kann dort aber nur unter 4.1 was zu den 'Read/write data heads' finden, aber nichts zu den von 'format' geforderten 'cylinders'. Vielleicht sind das die 'tracks' - ich weiß es nicht.
Vielleicht hilft der Eintrag aus der englischen Wikipedia:
Cylinders are vertically formed by tracks. In other words, track 12 on platter 0 plus track 12 on platter 1 etc. is cylinder 12. The number of cylinders of a disk drive exactly equals the number of tracks on a single surface in the drive.
https://en.wikipedia.org/wiki/Cylinder-head-sector
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